Aktionstag lockt 2000 Besucher ins Freibad

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Die kleine Alexandra (rechts) lässt sich von Helferin Franziska Egle (links) einen Schmetterling schminken.
Die kleine Alexandra (rechts) lässt sich von Helferin Franziska Egle (links) einen Schmetterling schminken. (Foto: Laura Hummler)
Laura Hummler

Planschen, Eis naschen und eine Menge Action – wer sich am Sonntag nach einer Erfrischung sehnte, war im Biberacher Freibad am richtigen Ort. Auch für Ablenkung war bei dem Aktionstag gesorgt, der Teil der Serie „Die Welt mit Kinderaugen“ von Schwäbischer Zeitung, Ewa Riss, Nic, Kreissparkasse Biberach ist.

Morgens bot unter anderem der Tauchclub Biberach Attraktionen im Wasser an, dazu zählte auch Schnuppertauchen. Bei den DLRG-Vorführungen drehte sich alles um die Sicherheit beim Schwimmen. Gegen Mittag wurden Mega-Balls ausgepackt, große mit Luft aufgeblasene Kugeln, in welche man steigen und auf der Wasseroberfläche gleiten konnte.

Das Interesse der Besucher war groß, zumal an dem Tag ermäßigten Eintrittspreise galten. Familien hatten mit einer Ermäßigung von mehr als der Hälfte sogar doppeltes Glück. Eltern konnten sich auf der Wiese ausruhen, während ihre Kinder das Programm genossen: Von Basteln, über Mini-Kart-Bahn, bis hin zu Fußball-Billard war den kleinen Gästen neben Badespaß einiges geboten. Rund 2000 Besucher zählten die Stadtwerke an dem Tag. „Es war einer der besucherstärksten Tage des Jahres“, sagte Joachim Rapp von den Stadtwerken. „Das Becken war schon am Morgen gut voll. Aber wir haben alles unter Kontrolle“, sagte er. Für die Sicherheit der Badegäste sorgten drei Schwimmmeister und zwei Rettungsschwimmer der Stadtwerke.

Die kleine Alexandra aus Biberach war an diesem Tag zum ersten Mal im Freibad. Die Vierjährige, die mit ihrer Mama gekommen war, zog es sofort zum Kinderschminken. Geduldig saß sie auf der Bank und ließ sich von Franziska Egle bepinseln. Am Ende hatte Alexandra einen Schmetterling im Gesicht und strahlte. „Wirklich schön“, fand sie. Auch Franziska Egle war mit ihrer Arbeit zufrieden. Mit ihrer Kollegin Kathrin Nowack zusammen schminkte sie noch bis in den Nachmittag Kinder. Und das bei durchgehend 30 Grad. Wenigstens saßen die beiden im Schatten. Ob sie sich zwischendurch wenigstens kurz abkühlen dürfen? „Erst wenn alle gehen, steigen wir ins Becken“, sagte Kathrin Nowack, und schminkte schon das nächste Kind.

Lange Schlange vordem Eisstand

Auch Eisverteilerin Ann-Kathrin Frank kam mächtig ins Schwitzen. Schließlich erhielt jedes Kind eine Kugel Eis umsonst. Da löste sich die Warteschlange vor dem mobilen Eisstand nicht mehr auf. Schon zur Mittagszeit hatte Ann-Kathrin Frank nur noch einen Nachfüllbehälter von jeder der drei Sorten. Doch das sah sie nicht so eng: „Wenn es weg ist, ist es weg.“ So einfach ist das.

Wem von dem ganzen Trubel um Spiel und Spaß zu heiß wurde, der konnte kurzerhand ins Becken hüpfen und sich abkühlen. Mit einer Wassertemperatur von 24 Grad waren dafür optimale Bedingungen geschaffen. Vor dem Kälteschock brauche sich auch keiner zu fürchten, sagte Joachim Rapp. „Bei uns darf man sowieso nirgendwo ins Becken hüpfen. Hier geht man langsam hinein.“ Somit stand einem Badevergnügen ohne größere Zwischenfälle nichts mehr im Weg.

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