72-Stunden-Aktion erlebt eine Neuauflage

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 Koordinieren die 72-Stunden-Aktion: (v. l.) Chris Frank (KLJB), Mario Lukic (BDKJ), Kristina Sigg (KLJB), Lisa Rehberg (BDKJ),
Koordinieren die 72-Stunden-Aktion: (v. l.) Chris Frank (KLJB), Mario Lukic (BDKJ), Kristina Sigg (KLJB), Lisa Rehberg (BDKJ), Christoph Schmid (BDKJ), Margit Renner (Jugendreferentin), Theresa Veit (BDKJ), Chris Schlecht (Jugendreferent). Es fehlen: Karin Auer (KLJB), Peter Schröter (Minis) und Peter Grundler (Caritas). (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Weitere Informationen zur Aktion gibt es im katholischen Jugendreferat, Kolpingstraße 43 in Biberach, unter Telefon 07351/5877400, per E-Mail an jugendreferat-bc@bdkj.info sowie auf www.biberach.bdkj.info und www.72stunden.de

Unter dem Motto „72 Stunden – uns schickt der Himmel“ startet am 23. Mai 2019 nach 2009 und 2013 die Sozialaktion des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) in ganz Deutschland und damit auch in den Dekanaten Biberach und Saulgau.

Damit die Veranstaltung ein voller Erfolg wird, brummt es schon jetzt hinter den Kulissen und in den Vorbereitungsteams wie dem Koordinierungskreis Biberach freut man sich darüber, dass sich mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) für Baden-Württemberg und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) zwei Prominente als Paten für die engagierten Jugendlichen starkmachen wollen. Die Schirmherrschaft für die 72-Stunden-Aktion für das Dekanat Biberach übernehmen wieder Landrat Heiko Schmid und Dekan Sigmund Schänzle, als Kooperationspartner stehen mit der Caritas sowie der Aktion Hoffnung weitere Unterstützer an der Seite des BDKJ.

„Bei der letzten Aktion vor fünf Jahren hatten wir alleine in den Dekanaten Biberach und Saulgau mehr als 1000 Kinder und Jugendliche, die an 35 Orten mit angepackt haben“, erinnert sich Chris Schlecht, Dekanatsjugendreferent und Projektverantwortlicher des BDKJ vor Ort. „2019 liegt der Fokus noch stärker auf sozialen Projekten. Aus der Aktion sollen verstärkt regionale Anstöße für gesellschaftliche und soziale Entwicklung ausgehen. Denn nicht nur Bauprojekte wie Klettergerüste oder die Gestaltung von Grünflächen können nachhaltig erlebbare Aktionen sein. Auch Diskussionsrunden, Straßenfeste oder politische Aktionen wirken noch nach den drei Tagen für eine positive Entwicklung der Gesellschaft.“

Die Projekte sollen möglichst im eigenen Ort realisiert werden. Daher werden ab jetzt auch passende Projekte gesucht. Projektpartner können soziale Einrichtungen wie Altenheime, Kindergärten, Schulen, Gemeindeverwaltungen oder Kirchengemeinden sein. Die Projekte sollen einen direkten Bezug zur Umgebung haben und nicht eigennützig sein. Konkret will die Aktion dazu beitragen, mit konkreten realistischen Projekten und mit Blick auf das Lebensumfeld junger Menschen „die Welt ein bisschen besser zu machen“. Denn so bietet sich durch die 72-Stunden-Aktion den Kirchengemeinden und den Kommunen die Chance, sich mit einem gemeinnützigen sozialen, ökologischen, interkulturellen oder politischen Projekt für eine positive Entwicklung einzusetzen.

Ab sofort können sich Aktionsgruppen unter www.72stunden.de anmelden. Der Radiosender SWR 3 unterstützt die Aktion und berichtet unmittelbar vor und während der gesamten Aktion ausführlich. Bei besonders kniffligen oder ausgefallenen Aufgaben leitet SWR 3 auch Hilferufe der Gruppen weiter. Als Aktionsgruppe können sich außer katholischen Jugendgruppen auch offene Treffs, Buden oder Schulklassen bewerben. „Und jetzt freuen wir uns auf motivierte Aktionsgruppen und spannende Projektvorschläge, wir läuten schon jetzt die heiße Phase ein“, so Schlecht weiter.

Weitere Informationen zur Aktion gibt es im katholischen Jugendreferat, Kolpingstraße 43 in Biberach, unter Telefon 07351/5877400, per E-Mail an jugendreferat-bc@bdkj.info sowie auf www.biberach.bdkj.info und www.72stunden.de

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