62,2 Millionen für Klinikneubau in Biberach

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Für den Klinikneubau in Biberach gibt es Geld aus dem Krankenhausstrukturfonds.
Für den Klinikneubau in Biberach gibt es Geld aus dem Krankenhausstrukturfonds. (Foto: Arno Burgi/dpa)
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Die Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH erhält 62,6 Millionen Euro aus dem Krankenhausstrukturfonds. Das Geld fließt in den Neubau der Klinik in Biberach sowie die Teilschließung des Standorts Laupheim. Dies teilte das Sozialministerium des Landes am Donnerstag mit.

Insgesamt stellt das Ministerium landesweit 127 Millionen Euro an Fördermittel für fünf Projekte im Gesundheitswesen zur Verfügung. Das größte dabei ist das der Sana im Kreis Biberach, das fast die Hälfte der gesamten Fördersumme erhält. Das Geld selbst wiederum stammt je zur Hälfte von Land und Bund.

„Die Medizin wird immer ausgefeilter und komplexer. Durch die Konzentration von medizinischem Wissen an einem Standort wird die Versorgungsqualität der Menschen erheblich verbessert und eine hochwertige flächendeckende Versorgung auch für die Zukunft gesichert“, wird Sozialminister Manne Lucha zitiert. Er freue sich über die Förderung, weil sie diejenigen unterstützte, die die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennen und im Interesse der Bürger die medizinische Versorgung konstruktiv neu ordneten.

Zeitgleich zum Neubau in Biberach werden die Versorgungsstrukturen an den Betriebsstellen Laupheim und Riedlingen abgebaut und neu geordnet. Das Geld fließt im Kreis Biberach in die Errichtung eines zentralen Ersatzneubaus der Klinik in Biberach unter Bündelung von komplexen medizinischen Leistungen an diesem Standort sowie die Teilschließung des Standorts Laupheim. Zeitgleich werden die Versorgungsstrukturen an den Betriebsstellen Laupheim und Riedlingen abgebaut und neu geordnet. Die offizielle Grundsteinlegung für die neue Biberacher Klinik findet am 4. Juli statt.

Die weiteren Zuschüsse fließen ins Hohenloher Krankenhaus Öhringen ( 51,5 Millionen Euro), in die SLK-Kliniken Heilbronn (8,5 Millionen Euro), ins Klinikum Mittelbaden in Baden-Baden/Bühl (3,25 Millionen Euro) sowie ins Klinikum Mittelbaden in Rastatt-Forbach (1,01 Millionen Euro).

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