Ökumene als wichtiges Handlungsfeld

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Der neue Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Biberach-Stadt hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung getroff
Der neue Kirchengemeinderat der evangelischen Kirchengemeinde Biberach-Stadt hat sich zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Mischung macht’s – getreu diesem Motto hat die evangelische Stadt-Kirchengemeinde Biberach das neue Jahr mit einem neuen Kirchengemeinderat (KGR)begonnen, dem neben sechs langjährigen auch sechs neue Mitglieder angehören. Die frisch gewählten Protestanten, die im Gremium mit den Pfarrern Ulrich Heinzelmann, Johannes Köhnlein und Pfarrerin Margit Bleher zusammenarbeiten, trafen sich zur konstituierenden Sitzung. Auf der Tagesordnung standen das gegenseitige Kennenlernen sowie Einblicke in die Arbeit des KGR und der vielfältigen Themenfelder und Ausschüsse in einer Kirchengemeinde.

Der KGR der Stadt-Kirchengemeinde wird im Gesamtkirchengemeinderat mit drei Personen vertreten sein. Die Wahl findet, wie auch die Besetzung der Ausschüsse, in der nächsten Sitzung Anfang Februar statt. Immer wieder beschäftigen werden die Räte des Stadt-KGR die Immobilien der Kirchengemeinde. Mit der Stadtpfarrkirche und der Heilig-Geist-Kirche gehören zwei Gotteshäuser dazu, bei denen umfangreiche Renovierungen anstehen. Und auch das Martin-Luther-Gemeindehaus ist ein Gebäude, das grundlegende Baufragen aufwirft.

Auch die bereits vollzogene Fusion der Kirchengemeinden – im Herbst 2018 fusionierten die drei Pfarrbezirke Stadtpfarrkirche, Heilig-Geist-Gemeinde und Bonhoefferkirchengemeinde zur Evangelischen Stadt-Kirchengemeinde – soll kontinuierlich ausgestaltet, das Gottesdienstprogramm weiterentwickelt werden. Bei allen Überlegungen steht die grundsätzliche Frage im Hintergrund, wie sich Kirchengemeinden in das sich ständig wandelnde Leben einer mehr und mehr pluralistischen Gesellschaft einbringen können. Dass dieser Beitrag, zumal in Biberach und seiner Simultankirche, nur in ökumenischer Weise und Gemeinschaft geschehen kann, darüber besteht Einigkeit.

Pfarrer Ulrich Heinzelmann, der das Gremium und die Stadt-Kirchengemeinde leitet, freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinderäten, seinen Kollegen – und in Erwartung des neuen Dekans, Matthias Krack, der am 10. Mai in sein Amt investiert wird. „In Baden-Württemberg wird jede evangelische Kirchengemeinde von Kirchengemeinderat und Pfarrer im guten Miteinander geleitet.“ Dazu gehörten auch Verantwortung für Themen wie Haushalt und Gemeindevermögen, Bau und Erhalt von Gebäuden, Besetzung von Pfarrstellen, Gottesdienstordnung und die Organisation von Veranstaltungen und Festen. „Gerade in dieser Zeit, in der wir durch die Pensionierung von Dekan Hellger Koepff und die Vakanz mehrerer Pfarrstellen etwas beengt sind, ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit für das Gelingen von Kirche und Glaube in Biberach besonders wichtig. Das, so mein Eindruck, kann mit dem neuen KGR wieder gut gelingen“, sagte Heinzelmann.

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