„Äußerst erfolgreicher Vernehmungsbeamter“: Er leitet künftig die Biberacher Kriminalpolizei

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Martin Busch (v. l.) übernimmt am 1. Dezember die Leitung des Kriminalkommissariats Biberach von Michael Uttenweiler.
Martin Busch (v. l.) übernimmt am 1. Dezember die Leitung des Kriminalkommissariats Biberach von Michael Uttenweiler. (Foto: Polizeipräsidium Ulm)
Schwäbische Zeitung

Martin Busch ist neuer Leiter des Kriminalkommissariats Biberach. Polizeipräsident Bernhard Weber setzte ihn in einer Feierstunde vor geladenen Gästen in sein neues Amt ein. Gleichzeitig verabschiedete er den bisherigen Kripo-Leiter Michael Uttenweiler in den Ruhestand.

„Mit Martin Busch bekommt das Kriminalkommissariat nicht nur eine hervorragende Führungskraft. Er hat sich in der Vergangenheit auch als äußerst erfolgreicher Vernehmungsbeamter gezeigt, der maßgeblich zur Aufklärung verschiedener schwerer Straftaten beigetragen hat“, hob auch der Leitende Kriminaldirektor Bernd Ziehfreund die Fähigkeiten des neuen Leiters hervor.

Zuständig für ganzen Landkreis

Der 55-jährige Martin Busch ist seit 1981 bei der Landespolizei. Nach einigen Dienstjahren in Tübingen und dem Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Villingen-Schwenningen kam der Kriminalkommissar 1993 nach Biberach.

Er war dort unter anderem als Leiter der Kriminalinspektion 1 eingesetzt, deren Schwerpunkt bei der Bearbeitung von Kapitaldelikten lag. Ab dem 1. Dezember wird er die Geschicke des Kriminalkommissariats Biberach führen.

In seinen fällt der gesamte Landkreis Biberach; das sind 45 Gemeinden auf einer Fläche von etwa 114 000 Quadratkilometer.

Sein Vorgänger Michael Uttenweiler sei ein Kriminaler mit Leib und Seele, der stets überdurchschnittliche Leistung gebracht habe, sagte Polizeipräsident Weber. Drei Jahre stand Michael Uttenweiler an der Spitze des Biberacher Kriminalkommissariats. Er trat 1977 in die Landespolizei ein. Ab 1979 verrichtete Michael Uttenweiler seinen Dienst beim Polizeirevier Biberach. Bereits 1985 wurde er zur Kriminalpolizei versetzt.

Von 1989 bis 1992 studierte Uttenweiler an der damaligen Fachhochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Als Kommissar wechselte er zur Fahndung, bei der er bis zum Jahr 2000 blieb.

Danach übernahm er die Leitung der Kriminalinspektion 2, die sich mit der Banden- und Organisierten Kriminalität und der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität befasste.

Nach drei Jahren als Leiter des Dezernats 4.1 (Organisiere Kriminalität) in Ulm, kehrte er Ende 2016 wieder nach Biberach zurück und übernahm die Leitung des Kriminalkommissariats. Zum 1. Dezember verabschiedet sich Michael Uttenweiler in den Ruhestand.

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