Willeboldsfest wird in Etappen gefeiert

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 Der emeritierte Generalabt des Prämonstratenserordens, Thomas Handgrätinger, kommt zum Willeboldsfest.
Der emeritierte Generalabt des Prämonstratenserordens, Thomas Handgrätinger, kommt zum Willeboldsfest. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Aufgrund der Corona-Pandemie wird auch das Willeboldsfest in Berkheim nicht im gewohnten Rahmen stattfinden können. Um jedoch möglichst vielen Berkheimern, „Alt-Berkheimern“, Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit sowie aus dem Illertal eine Teilnahme am Wallfahrtsfest zu Ehren des Heiligen Willebold zu ermöglichen, wird es am Festwochenende (25. und 26. Juli) drei Eucharistiefeiern und eine Andacht geben.

Prämonstratenser-Pfarrer P. Johannes-Baptist Schmid sagt dazu: „Wir werden das Willeboldsfest heuer eben in Etappen, also mit mehreren Gottesdiensten feiern, sodass die Schutzvorkehrungen eingehalten werden und dennoch möglichst viele Gläubige teilnehmen können.“ Pater Johannes freut sich, dass der emeritierte Generalabt des Prämonstratenserordens, Thomas Handgrätinger, aus der Abtei Windberg in Niederbayern sein Kommen zugesagt hat. Er hat ihn als damaliger Abt von Windberg und Roggenburg vor genau 20 Jahren eingekleidet und 2002 seine Profess entgegengenommen. Danach war Prälat Thomas dann von 2003 bis 2018 Generalabt in Rom und somit für den weltweiten Orden zuständig.

Der neue Kirchengemeinderat hat sich im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht, wie unter den aktuellen Umständen auch die traditionelle Willebold-Prozession stattfinden kann. „Es wird eine kleine Prozession sein, an der nur wenige Personen mitgehen, dafür aber die Gläubigen am Straßenrand mit der Abstandsregelung dabei sein können“, teilt der Gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Alfred Simmler, mit. Der Weg dieses Umgangs wird von der Kirche über den „Kirchenweg“, entlang der Friedhofstraße, am Friedhof und am Alten Rathaus vorbei über den Coubronplatz und dann wieder über den „Kirchenweg“ am Pfarrstadel entlang zur Kirche führen. Die Musikkapelle wird sich auf der Ostseite der Kirche beim Friedhof aufstellen und von dort aus unter Einhaltung der Mindestabstände musizieren.

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