Neue E-Ladesäule in Berkheim

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 Bürgermeister Walther Puza (links) nutzte den eigenen Elektroroller, um die neue Ladesäule auf dem Courbon-Platz mit EnBW Kommu
Bürgermeister Walther Puza (links) nutzte den eigenen Elektroroller, um die neue Ladesäule auf dem Courbon-Platz mit EnBW Kommunalberater Florian Katein offiziell in Betrieb zu bringen. (Foto: SZ)
Schwäbische Zeitung

Auch im östlichen Kreisgebiet steigt die Zahl der Elektro-Ladestationen. Nun hat auch Berkheims Bürgermeister Walther Puza eine neue E-Tankstelle offiziell in Betrieb genommen. Für Elektromobilisten wird die Gemeinde damit zum bedeutenden Stützpunkt zwischen der A 7 und Ochsenhausen.

Wie das EnBW-Modell am Parkplatz Heidenbühlstraße bietet auch die Säule am Coubronplatz je zwei Wechselstrom-Anschlüsse mit bis zu 22 Kilowatt (KW) Leistung. Ältere Fahrzeuge oder auch Zweiräder lassen sich zudem an zwei Schuko-Steckern mit je 3,7 KW aufladen. „Schon eine halbe Stunde Laden reicht bei moderneren E-Mobilen wieder für 50 Kilometer“, erläuterte dazu Kommunalberater Florian Katein von der EnBW.

Überblick per App

Mit den gängigen Ladekarten sei für jedermann der Zugang möglich. Noch einfacher per Smartphone ließe sich mit einer App des Energieversorgers tanken. Erst vor Kurzem sei der Tarif auf den reinen Verbrauch in Kilowattstunden umgestellt und so deutlich vereinfacht worden. „Die App weist außerdem den Weg zur nächsten freien Elektro-Zapfsäule und bietet Nutzern von Verbrennungsfahrzeugen eine Simulation, ob sich der Gebrauch eines E-Mobils lohnen kann.“

„Wenn es mit der Elektromobilität vorangehen soll, brauchen die Fahrer gerade im ländlichen Raum ein möglichst dichtes Netz leistungsfähiger Ladesäulen“, betonte Walther Puza. Für ihn ist Berkheim mit inzwischen bereits mehreren Lademöglichkeiten dabei ein strategisch wichtiger Standort zwischen Memmingen und Ochsenhausen. „Dieses Engagement passt zudem gut zu den Projekten der Gemeinde in Sachen Klimaschutz. Rechnerisch tankt man nun den in Berkheim selbst erzeugten Strom.“ Die Wartezeit ließe sich im Umfeld des Rathauses für Einkäufe und Besorgungen überbrücken. „Vielleicht nutzt der eine oder andere auch die Gastronomie im Umfeld unseres neu gestalteten Coubronplatzes“, regt der Bürgermeister an.

Der Gemeinderat hatte bereits im Herbst 2017 für die Investition grünes Licht gegeben und den Vergabebeschluss gefasst. Zudem hatte die Gemeinde im Anschluss noch erfolgreich Fördermittel der Bundesregierung beantragt.

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