Cortese bekommt neues Motorrad

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Sandro Cortese
Sandro Cortese (Foto: Intact GP/Archiv)
Schwäbische Zeitung

Nach vier Jahren in der Moto2-WM wechselt das Dynavolt-Intact-GP-Team die Motorradmarke und sattelt von Kalex auf Suter um. Der Rennstall mit Sitz in Memmingen, für den auch der Berkheimer Sandro Cortese fährt, hat sich für die Jahre 2017 und 2018 mit dem Schweizer Motorradhersteller geeinigt.

Der endgültige Handschlag erfolgte nach Teamangaben am Rande des Aragon-Grand-Prix. Zuvor absolvierte Jonas Folger vergangene Woche in Valencia einen positiven Test auf dem Moto2-Prototypen für 2017. Im November haben dann Sandro Cortese und Rennstall-Zugang Marcel Schrötter erstmals die Chance, ihre Suter-Maschinen der Saison 2017 zu testen. Die Schweizer Motorradhersteller aus Turbenthal bei Zürich holte mit dem 600-Kubikzentimeter-Viertakt-Prototypen in den Jahren 2010, 2011 und 2012 jeweils den Moto2-Konstrukteursweltmeistertitel. In der Saison 2012 gewann Suter mit Marc Marquez zudem die Fahrerweltmeisterschaft.

„Für viele kommt unsere Entscheidung, von Kalex zu Suter zu wechseln, sicher sehr überraschend“, sagte Teammanager Jürgen Lingg. Der Test von Jonas Folger mit dem Prototyp in Valencia sei sehr positiv gelaufen, was zuversichtlich gestimmt habe. „Trotzdem ist uns natürlich die Entscheidung nicht leichtgefallen, von Kalex wegzugehen“, so Lingg. „Wir müssen es dennoch als Wettbewerb sehen und für uns als Team das beste Paket schnüren.“

„Für uns beginnt damit eine neue Zeitreise und es geht ein Ruck durch das Team“, kommentierte Teamteilhaber Stefan Keckeisen den Wechsel zu Suter. „Natürlich waren wir bisher mit Kalex sehr zufrieden. Wir haben vier Jahre zusammengearbeitet, was eine schöne Zeit war, und sehr viel Spaß gemacht hat. Jetzt freuen wir uns auch darauf, etwas Neues beginnen zu können.“

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