Berkheimer Bürgermeisterwahl ist am 24. März 2019

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 Berkheim wählt im kommenden Jahr einen Rathauschef. Am 24. März ist Bürgermeisterwahl. Bürgermeister Walther Puza stellt sich z
Berkheim wählt im kommenden Jahr einen Rathauschef. Am 24. März ist Bürgermeisterwahl. Bürgermeister Walther Puza stellt sich zur Wiederwahl. (Foto: Archiv)

Die erste Amtszeit des Berkheimer Bürgermeisters Walther Puza endet am 16. Mai 2019. Puza hatte im April 2011 im zweiten Wahlgang 91,46 Prozent geholt. Der Berkheimer Gemeinderat hat am Dienstagabend entschieden, dass die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr am 24. März stattfindet. Walther Puza hatte zuvor erklärt, dass er eine zweite Amtszeit anstrebt und wieder kandidiert. „Ich würde gerne weitermachen.“

Ehe der Gemeinderat die Formalien für die Wahl festlegte, sagte Bürgermeister Puza: „Es ist toll, was bei uns läuft. Alle arbeiten gut zusammen – Verwaltung, Gemeinderat, Bürger.“ 2011 sei er Teil davon geworden. „Ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen, ich hoffe, dass ich weitermachen darf.“ Nachdem Puza seine Kandidatur erklärt hatte, übernahm im Anschluss seine Stellvertreterin Gertrud Fischer die Sitzungsleitung bei diesem Tagesordnungspunkt.

Da aufgrund der Fristen – die Wahl kann frühestens drei Monate und spätestens einen Monat vor Ablauf der Amtszeit erfolgen – eine Verknüpfung mit der Kommunalwahl und der Europawahl am 26. Mai nicht möglich ist, legte sich der Gemeinderat auf den 24. März 2019 als Wahltag fest. Eine eventuelle Neuwahl wäre am 7. April. Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses ist Jürgen Link, Vorsitzende des Briefwahlausschusses Gertrud Fischer.

Stellenausschreibung noch 2018

Kämmerer Manfred Saitner ergänzte, dass eine mögliche Kandidatenvorstellung am 12. März gemacht werden könnte. Wenn es nur einen Kandidaten gebe, werde auf eine solche Vorstellung verzichtet. Diskussionen gab es im Gremium über die Stellenausschreibung. Stephanie Weißfloch regte an, den Zusatz „Der derzeitige Stelleninhaber bewirbt sich wieder“ im Ausschreibungstext wegzulassen. „Das könnte abschreckend auf potenzielle Bewerber wirken.“ Ihr gehe es nicht darum, ein politisches Signal zu senden, sondern in erster Linie darum, im Sinne der Demokratie zu handeln. Die Abstimmung darüber fiel denkbar knapp aus: Sieben sprachen sich gegen die Anmerkung, dass sich der Stelleninhaber wieder bewirbt, aus, fünf dafür.

Auch beim Zeitpunkt der Veröffentlichung der Ausschreibung entschied sich der Gemeinderat gegen den Vorschlag der Verwaltung. Dieser sah eine Stellenausschreibung am 18. Januar 2019 im Staatsanzeiger für Baden-Württemberg und darauf im Mitteilungsblatt vor. Mit 7:5 Stimmen fand sich eine knappe Mehrheit für eine Veröffentlichung noch im Dezember, darüber hinaus soll die Anzeige auch in der „Schwäbischen Zeitung“ und der „Memminger Zeitung“ erscheinen. Die Bewerberfrist endet am Montag, 25. Februar, 18 Uhr.

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