Zahlen und Fakten der Saison 2017/2018

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Der Vorsitzende des Sportgerichts Riß Marc Richter (links, TSV Ummendorf) und sein Stellvertreter Louis Galik vom SV Sulmetinge
Der Vorsitzende des Sportgerichts Riß Marc Richter (links, TSV Ummendorf) und sein Stellvertreter Louis Galik vom SV Sulmetingen. (Foto: Felix Gaber)
Sportredakteur

Die Zahlen und Fakten der Fußballsaison 2017/2018 im Bezirk Riß.

Bezirksliga: Die Anzahl der Urteile des Schiedsgerichts ist laut Staffelleiter Gerhard Ehrlicher im Vergleich zur Vorsaison auf 20 gesunken (2016/2017: 27). Die meisten gingen auf das Konto des FV Biberach (4). Ohne Urteil blieben die SF Schwendi, der VfB Gutenzell, der SV Steinhausen und der BSC Berkheim. Die fairste Mannschaft war der SV Steinhausen, der keinen Platzverweis kassierte (55-mal Gelb). Den letzten Platz in diesem Ranking belegte der BSC Berkheim (104--al Gelb, zweimal Gelb-Rot, einmal Rot). Die Schiedsrichterkosten betrugen für die 16 Vereine 14 395,60 Euro (2016/2017, 15 Vereine: 12 409,80 Euro). 13 Spielausfälle gab es in der Spielzeit 2017/2018, es gab sogar Spiele, die zweimal angesetzt werden mussten. Insgesamt fielen in der Saison 2017/2018 820 Tore (3,42 im Durchschnitt pro Spiel). Meister wurde der FV Biberach.

Kreisliga A I: Im abgelaufenen Spieljahr gab es nach Angaben von Staffelleiter Hubert Übelhör acht Spielausfälle wegen schlechter Platzverhältnisse sowie vier Abbrüche wegen Gewitter. Ein Spiel wurde abgesagt am achten Spieltag vom SV Ochsenhausen II wegen Spielermangels. Die meisten Tore erzielte der TSV Ummendorf (88). Insgesamt wurden 626 Tore geschossen (im Durchschnitt 4,01 Tore pro Spiel). 18 Urteile waren in der Saison 2017/2018 zu verzeichnen (2016/2017: 21). In der Fairnesstabelle belegte der TSV Ummendorf Platz eins (36 Strafpunkte). Schlusslicht war der FC Bellamont (mit 83 Strafpunkten). Achtmal sah ein Spieler die Rote Karte, drei davon bekam der FV Biberach II (2016/2017: 16). 18-mal wurde die Gelb-Rote Karte gezeigt (2016/2017: 36). Ohne Rote Karte blieben der TSV Ummendorf, der SV Kirchdorf, die LJG Unterschwarzach, der SV Ochsenhausen II, der SV Dettingen II, der FC Mittelbiberach, der SV Erolzheim, der SV Haslach und der SV Muttensweiler. Meister wurde der TSV Ummendorf. Absteiger war der FV Biberach II nach der dritten Spielabsage am 20. Spieltag. Meister in der Kreisliga A I Reserve wurde der FC Mittelbiberach.

Kreisliga A II: In der Spielzeit 2017/2018 zückten die Schiedsrichter 15-mal die Rote Karte (2016/2017: 10) und 32-mal die Gelb-Rote Karte. Keine Rote Karte gab es für den SV Baustetten, den TSV Ummendorf II, den SV Schemmerhofen, den SV Äpfingen, den SV Mietingen II und den SV Laupertshausen. 26 Urteile (2016/2017: 13) gab es laut Staffelleiter Hubert Übelhör durch das Sportgericht, dessen Vorsitzender seit März dieses Jahres Marc Richter (TSV Ummendorf/Stellvertreter ist Louis Galik vom SV Sulmetingen) ist. Das fairste Team war der SV Baustetten (43 Strafpunkte), den letzten Platz in dieser Wertung belegte die TSG Maselheim-Sulmingen (98 Strafpunkte). Zwölf Spielausfälle gab es wegen schlechter Platzverhältnisse. Fünf Spiele wurden wegen Gewitter abgebrochen, eins durch Verschulden vom FC Inter Laupheim (Wertung: 4:1 für die SGM Warthausen/Birkenhard). Die meisten Tore erzielte die TSG Achstetten (84). 810 Treffer fielen insgesamt (im Durchschnitt 3,85 Tore pro Spiel). Den Meistertitel gewann die TSG Achstetten, der SV Baustetten stieg über die Relegation in die Bezirksliga auf. Baustetten wurde darüber hinaus Meister in der Kreisliga A II Reserve. Absteiger aus der Kreisliga A II waren die TSG Maselheim-Sulmingen, der TSV Ummendorf II und über die Relegation Inter Laupheim.

Kreisliga B I: Acht Spielabsagen gab es laut Staffelleiter Gerhard Ehrlicher. Die Zahl der Urteile blieb mit sechs auf dem gleichen Niveau (2016/2017: 6). Die meisten kassierte die TSG Achstetten II (3). Ohne Urteil blieben: TSV Rot/Rot II, SV Steinhausen II, SGM Warthausen/Birkenhard II, SV Ringschnait II, SV Sulmetingen II, SV Baltringen II und TSV Kirchberg II. Die fairste Mannschaft war der SV Steinhausen II (17-mal Gelb). Auf dem letzten Platz dieser Tabelle reihte sich die SGM Alberweiler/Aßmannhardt ein (37-mal Gelb, 1 Gelb-Rot, 1 Rot). Insgesamt 537 Tore fielen in der Saison 2017/2018 (im Durchschnitt 3,44 pro Spiel). Den Meistertitel holte sich der SV Sulmetingen II, der nun in der Kreisliga A spielt. Zweiter wurde der SV Eberhardzell II, der das Relegationsspiel zur Kreisliga A verlor.

Kreisliga B II: Die Saison 2017/2018 startete mit 14 Mannschaften. Diese trugen laut Staffelleiter Willi Gerster insgesamt 182 Spiele aus, in denen 726 Treffer fielen (im Schnitt 4,0 Tore pro Spiel). Es gab eine Spielabsage wegen Spielermangel (durch den SSV Biberach), zehn Spiele wurden nach Ausfall neu angesetzt. Es wurden elf Rote Karten, 42 Gelb-Rote Karten und 798 Gelbe Karten von den Schiedsrichtern verteilt. Keine Rote Karte bekamen der SV Mittelbuch, der TSV Hochdorf, die SF Sießen, der TSV Attenweiler, der SV Rissegg, der SV Ellwangen und die SGM Altheim/Schemmerberg. An Schiedsrichterkosten kamen 8100 Euro (578 Euro pro Verein) zusammen (2016/2017: 7877 Euro/563 Euro pro Verein). Fairste Mannschaft war der SV Mittelbuch (34 Strafpunkte), auf dem letzten Platz dieser Tabelle landete der SV Orsenhausen (122 Strafpunkte). Meister wurde der SV Mittelbuch, in der Kreisliga B II Reserve der SV Ellwangen. Die SGM Altheim/Schemmerberg stieg über die Relegation in die Kreisliga A auf.

Die Unparteiischen der Schiedsrichtergruppe (SRG) Riß leiteten laut Obmann Jochen Oelmayer in der Saison 2017/18 insgesamt 5027 Spiele. Das waren 419 weniger als 2016/17. „Der Grund dafür ist, dass es immer mehr Spielgemeinschaften gibt und im F-Jugendbereich keine Schiris mehr eingesetzt werden dürfen“, so Oelmayer. 175 Schiedsrichter (2016/17: 172) kamen zum Einsatz, im Schnitt pfiff jeder 28,73 Partien (2016/17: 31,78). Den Neulingskurs im Januar 2018 bestanden alle 17 Anwärter. In der neuen Saison gibt es einen Unparteiischen aus der SRG Riß (Felix Maucher), der in der Verbandsliga pfeift, hinzu kommen sechs in der Landesliga (Ingo Grieser, Jessica Mast, Raimund Bailer sowie neu David Kaiser, Marco Komander und Kevin Popp). Dadurch seien mehr Spiele zu besetzen, da die genannten Schiris in Gespannen unterwegs sind. „Es wird dadurch schwerer, Bezirksliga- und Kreisliga-Spiele zu besetzen“, so Oelmayer. Denn es gebe immer noch zu wenige Schiris. „Für jeden Älteren, der aufhört, braucht es drei neue, junge Schiris, um die gleiche Anzahl an Spielen besetzen zu können“, sagt der Schiri-Obmann. „Die Kreisliga-B-Reservespiele können in der Saison 2018/19 nicht mehr besetzt werden, die Verein müssen sich selbst darum kümmern. Das tut uns sehr leid, geht aber nicht anders.“ Da seien jetzt die Vereine gefordert, die Situation zu bewältigen“, sagte der Bezirksvorsitzende Alois Hummler. Auch im nächsten Jahr gebe es im Januar einen Neulingskurs, so Oelmayer. Termin und Ort stehen noch nicht fest.

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