Wie sollen sie heißen? Leser dürfen Lämmchen in Kürnbach einen Namen geben

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 Diese beiden Lämmchen brauchen noch einen Namen.
Diese beiden Lämmchen brauchen noch einen Namen. (Foto: Museumsdorf Kürnbach)
Schwäbische Zeitung

Im Musemsdorf in Kürnbach gibt es seit wenigen Tagen eine weitere Attraktion: Schafe, Schweine und eine Kuh sind eingezogen.

Die Tiere leben zwar von Mai bis Oktober auf den saftigen Wiesen des Museumsdorfs und können von den Besuchern bestaunt und gefüttert werden. Danach geht es wieder zurück in die heimischen Ställe. „Leasing ist bei Tieren nicht sehr verbreitet, da mussten wir bei den Züchtern wirklich Überzeugungsarbeit leisten“, verrät Museumsleiter Jürgen Kniep. Letzten Endes habe aber die Atmosphäre der uralten Bauernhäuser den Ausschlag gegeben – und auch, dass diese teilweise bedrohten Haustierrassen in Kürnbach einer breiten Öffentlichkeit in Erinnerung gerufen werden.

Die tierischen Gäste haben sich bereits gut eingelebt: Gemächlich grast die Kuh mit Kälbchen und zwei Schafe mit zwei Lämmern auf den Weiden des Oberschwäbischen Museumsdorfs. Am Bendelshof suhlen sich die Schwäbisch-Hällischen Landschweine in der Sonne. Dazu läuten die schweren Kuhglocken, die Schafe blöken freundlich – ein idyllisches Bild.

„Uns geht es dabei in erster Linie aber nicht um Romantik, und wir sind auch kein Streichelzoo“, hebt Museumsleiter Kniep hervor. Die Tiere sollten vielmehr das Museumsdorf auf authentische Weise noch lebendiger machen: „Original Braunvieh und Schwäbisch-Hällische Landschweine sind alte Haustierrassen, die halt einfach zu unseren alten Häusern gehören.“

Die Wetteraussichten: Ein Besuch im Museumsdorf Kürnbach

Jetzt in der Sommerzeit werden natürlich auch die Gärten besonders gepfl.gt. Haben Sie einen Gemüsegarten zu Hause? Wenn ja, vom Ulmer Ochsenhorn haben Sie bestimmt noch nichts geh.rt. Wir haben unseren Reporter David Reimann heute ins Museumsdorf nach Kürnbach im Landkreis Biberach geschi.kt. Dort gibt es nämlich einen Bauerngarten indem viele verschiedene Gemüsesorten wach.en. Unter anderem eben auch das Ulmer Ochsenh.rn. Was das genau ist – wir haben im Bauerngarten ein bisschen

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Die Rassen sind heute teilweise vom Aussterben bedroht, weil sich die Bedürfnisse der Landwirtschaft und der Menschen verändert haben. Früher waren sie als so genannte „Zweinutzungsrassen“ geschätzt: Das Original Braunvieh wurde beispielsweise für Milch und Fleisch gehalten. Doch ab den 1950er-Jahren setzten Züchter nur noch auf das eine oder das andere.

Außerdem kommen die zum Beispiel die Merinolandschafe auch in der Museumspädagogik zum Einsatz. Kinder und Schulklassen sollen in den kommenden Monaten auf anschaulicher Art und Weise erfahren wie Mensch und Tier früher zusammenlebten und wozu die Schafe gebraucht wurden – beispielsweise als Fleisch- und Wolllieferant.

Während sich die Original Braunvieh-Kuh „Bergfee“ und ihr Kälbchen „Butterblume“ bereits über einen Namen erfreuen, springen hingegen die Lämmer noch namenlos übers Grün – hier dürfen die Leser der „Schwäbischen Zeitung“ entscheiden (siehe Kasten). In diesem Jahr suchen wir zwei Namen für die wolligen Museumsdorfbewohner.

Lammfromm, aber noch namenlos: Die beiden Lämmer im Kürnbacher Museumsdorf brauchen noch einen Namen. Hier ist Kreativität gefragt: Schlagen Sie uns doch vor, wie wir die beiden Lämmchen nennen sollen. Unter den Teilnehmern werden drei Familienfreikarten für das Museumsdorf Kürnbach verlost. Die eingereichten Gewinnernamen werden mit jeweils einem Geschenkkorb mit Schafsprodukten und Kürnbacher Produkten prämiert.

Außerdem sind die Gewinner zur Schafstaufe in Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach eingeladen. Einsendeschluss ist Mittwoch, 22. Mai. Sie können entweder eine E-Mail an redaktion.biberach@schwaebische.de schreiben oder eine Postkarte an die Redaktion: Schwäbische Zeitung Biberach, Marktplatz 35, 88400 Biberach. Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer an. 

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