Am Dienstag fiel das Urteil in dem Vergewaltigungsprozess gegen einen 40-Jährigen aus dem Landkreis Ravensburg.
Am Dienstag fiel das Urteil in dem Vergewaltigungsprozess gegen einen 40-Jährigen aus dem Landkreis Ravensburg. (Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

In dem Prozess gegen einen 40-jährigen Mann aus dem Landkreis Ravensburg ist am 8. Januar ein Urteil gefallen. Ihm war versuchter Mord an seiner 39-jährigen Sex-Gespielin vorgeworfen worden. Das Landgericht Ravensburg verurteilte den Angeklagten nun zu zwölf Jahren und drei Monaten Haft für versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie für Vergewaltigung mit vorsätzlicher Körperverletzung.

Die Unterbringung in der Sicherheitsverwahrung wird angeordnet. Das Opfer ist eine 39-Jährige aus Bad Schussenried. Nach anfangs einvernehmlichem Sex kam es zuerst zu der Vergewaltigung, danach verletzte er die Frau mit einer Haushaltsschere. Eigentlich war bereits vor einer Woche das Urteil erwartet worden. Da es jedoch um eine eventuelle Sicherheitsverwahrung ging, gab das Gericht einem Hilfsbeweisantrag statt. Daher wurde am letzten Verhandlungstag nun doch noch eine Therapeutin des Angeklagten gehört. Die Therapeutin hatte den Angeklagten von 2012 bis 2014 während seines Aufenthalts im ZfP Schussenried betreut. Ein ausführlicher Bericht folgt in der morgigen Ausgabe.

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