Tour de Barock bringt 1700 Radbegeisterte in Bewegung

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250 „Move’ler“ waren bei der Tour de Barock am Start.
250 „Move’ler“ waren bei der Tour de Barock am Start. (Foto: Judith Ezerex)
Judith Ezerex

Weitere Bilder gibt es im Internet unter der Adresse www.schwäbische.de/Barocktour2018

Ob Trainingsstrecke, Freizeitausfahrt oder Erinnerungsfahrt: Beste Bedingungen haben jede Menge Radbegeisterte zur Tour de Barock nach Bad Schussenried gelockt. Auch rund 250 „Move’ler“ gingen an den Start.

Schon an den sechs Warm-up-Touren durch Oberschwaben mit 20 bis 30 Kilometern Länge hatten seit Anfang Juni mehr als 600 Teilnehmer teilgenommen. Zur Tour de Barock wurden jedoch nur 500 Radler direkt von den großen Firmen angemeldet, die das Radeln als Teil ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützen. „Viele Radler entscheiden sich kurzfristig, je nach Wetterlage“, sagt Klaus Gretzinger vom Rennradtreff des Rad- und Motorsportvereins Bad Schussenried, der die Tour veranstaltet. Bei der Anmeldung am Startpunkt im Kloster in Bad Schussenried herrschte deshalb jede Menge Betrieb. Im Park wimmelte es von Radfahrern und ihren „Drahteseln“.

116 oder 191 Kilometer unterwegs

Eröffnet wurde die 25. Tour de Barock vom früheren Bundesligaradler Rolf Weggenmann, dem Mit-Initiator der ersten Tour de Barock. Zur Jubiläumstour fuhr Weggenmann die etwas kürzere 116-Kilometer-Strecke und hatte dazu viele Kumpels aus seiner aktiven Zeit eingeladen. Die „Alten Säcke“, wie sie sich selbst nennen, waren alle zwischen 1978 und 1995 aktive Rennradler in der Bundesliga.

Mit dabei sind nun schon seit vielen Jahren die „Move’ler“ der „Schwäbischen Zeitung“ aus Biberach, Tettnang und Weingarten. Manche fuhren aus ihren Heimatorten gleich mal mit dem Rad zur Tour, um schon aufgewärmt zu sein, bevor sie sich auf die 191-Kilometer-Distanz begaben. Axel Liez, Trainer der Biberacher Move-Gruppe, ist von seinen Radlern überzeugt: „Fit sind sie alle.“ Der Altersschnitt der Truppe sei Anfang 40. Zwei seien erst 22 Jahre, einer wird dieses Jahr 70. „Gruppenfahren macht Spaß“, sagt Trainer Liez. „Denn in der Gruppe kann man sich abwechseln, dann fährt man im Windschatten der anderen.“ Mit dabei war auch der ehemalige Radprofi und Move-Initiator Uwe Peschel. „Die Tour de Barock war wie immer toll. Die Strecke, das Wetter und die Stimmung haben einfach gepasst“, sagt er. Die Tour gehöre fest zum Move-Trainingsprogramm dazu. Peschel ist stolz, dass so viele „Move’ler“ an der Tour de Barock teilgenommen haben. „Das lässt man sich ungern entgehen. Die Tour ist einfach ein Höhepunkt im Move-Kalender.“

„Insgesamt sind 1016 Starter am Sonntag mitgefahren“, meinte Tour-Organisator Gretzinger rückblickend zufrieden. Somit habe die Tour de Barock mit den Warm-ups im Vorfeld fast 1700 Menschen in Bewegung gebracht.

Weitere Bilder gibt es im Internet unter der Adresse www.schwäbische.de/Barocktour2018

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