Team der Sozialstation freut sich über größere Räume

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Sonja Lutz und Daniela Schiller (Dritte und Vierte von links) bei der offiziellen Übergabe der neuen Räume an das 19-köpfige Tea
Sonja Lutz und Daniela Schiller (Dritte und Vierte von links) bei der offiziellen Übergabe der neuen Räume an das 19-köpfige Team der Sozialstation Bad Schussenried. (Foto: Sabine Ziegler/St.-Elisabeth-Stiftung)
Schwäbische Zeitung

Die Außenstelle Bad Schussenried der Katholischen Sozialstation Biberach hat neue Räume in der Biberacher Straße 2 jetzt auch offiziell eröffnet. Bei einer Feierstunde am Freitag verliehen die Geschäftsführerin Sonja Lutz sowie die Leiterin vor Ort, Daniela Schiller, ihrer Freude über die vergrößerten Geschäftsräume Ausdruck. Von diesem Stützpunkt aus wird die ambulante Versorgung von derzeit 130 Pflegebedürftigen in ihrem häuslichen Umfeld koordiniert, heißt es in einer Mitteilung der St.-Elisabeth-Stiftung.

Aus der Taufe gehoben wurde die Einrichtung 1981 – damals noch zentral von Biberach aus gesteuert. Seit die Einrichtung 2004 in drei Regionen aufgeteilt und dezentral organisiert wurde, gibt es eine Außenstelle in der Schussenstadt. „Zunächst waren diese im Pflegeheim Haus Regenta untergebracht und zuletzt zehn Jahre lang bei „Uhren Hammer“. Jetzt ist sie in in die früheren des der „Stofftruhe“ umgezogen. „Noch nie hatten wir so großzügige Räume“ bilanzierte Sonja Lutz. „Damit haben wir nun Arbeitsbedingungen, mit denen wir unserem großen Stab an Mitarbeitenden gerecht werden.“

Im Erdgeschoss des Gebäudes haben jetzt nicht nur die 14 Pflegefachkräfte und fünf hauswirtschaftlich Mitarbeitenden Raum für die täglich anfallenden Arbeiten. „Es ist auch Platz für Fortbildungen und falls gewünscht, können wir hier auch Pflegekurse abhalten“, kündigte die Geschäftsführerin an. Da in einer älter werdenden Gesellschaft der Bedarf an häuslicher Unterstützung seitens der Sozialstationen immer größer werde, habe man zuletzt weiteres Personal eingestellt.

19 Mitarbeiter versorgen von Bad Schussenried aus aktuell 130 pflegebedürftige Menschen am Standort selbst, seinen Teilorten sowie in Ingoldingen, Hochdorf, Eberhardzell und Ummendorf. Die Betroffenen erhalten in ihren eigenen vier Wänden Grund- und Behandlungspflege sowie hauswirtschaftliche Unterstützung. „Dazu kommen monatlich im Durchschnitt 35 Beratungen bei Pflegebedürftigen, die von ihren Angehörigen daheim versorgt und gepflegt werden“, zeigte Lutz das große Aufgabenspektrum der Sozialstation auf.

Das neue Büro der Sozialstation ist übrigens nicht ständig besetzt, weil die Mitarbeiter überwiegend bei ihren Kunden daheim im Einsatz sind. Den Kunden wird deshalb empfohlen, telefonisch oder per E-Mail einen Termin mit Daniela Schiller zu vereinbaren, die diese Einrichtung seit 2016 leitet.

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