Schwäbische Zeitung
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„Zuschauer bis auf Weiteres nicht erlaubt“: „Zuschauer sind bis auf Weiteres auf der Anlage nicht erlaubt“, sagte Alexander Adam, Pressesprecher des Württembergischen Tennisbunds (WTB), auf SZ-Nachfrage am Mittwoch. „Das sieht die derzeit gültige Corona-Verordnung der Landesregierung für den Wettkampfsport sowie auch für den Trainingsbetrieb vom 10. Juni 2020 vor.“ Auf der Anlage selbst seien neben den Spielern nur drei Betreuer je Mannschaft erlaubt. Diese seien auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. „Die aktuellen Lockerungen für Veranstaltungen gelten für den Sportbereich nicht“, unterstreicht Alexander Adam. „Der WTB macht nicht die Corona-Verordnungen für den Spielbetrieb, die Verordnungen kommen von der Landesregierung und den zuständigen Ministerien.“ (feg)

Die Tennis-Herren des TC Bad Schussenried bestreiten am kommenden Sonntag, 28. Juni (Beginn: 14 Uhr), ihr erstes Spiel in der Württembergliga. Gegner der Schussenrieder zum Auftakt der Wettspielrunde des Württembergischen Tennisbunds (WTB) ist auswärts der Cannstatter TC.

Lange war es nicht sicher, ob die Freiluftsaison in diesem Jahr überhaupt stattfinden würde. Aufgrund der angespannten Situation wegen der Corona-Pandemie konnte der WTB lange keine Entscheidung fällen. Durch die unterschiedlichen Lockerungen in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft wurde dies dann aber doch möglich – die WTB-Wettspielrunde wird nun als Alternative für die eigentlich geplante Verbandsspielrunde in der Sommersaison 2020 ausgetragen.

Schussenrieder gehen hochmotiviert an den Start

Für die Verantwortlichen des TC Bad Schussenried war nach Vereinsangaben von Beginn an klar, dass sie bei der Runde – trotz Corona – teilnehmen werden. Die Schussenrieder, die die zweite Saison in der höchsten württembergischen Spielklasse bestreiten, gehen hochmotiviert an den Start und rechnen sich Chancen auf den ersten Tabellenplatz aus. „Wir wollen um den Titel mitspielen“, sagt TCS-Spielertrainer Bernd Elshof. Insgesamt spielen nämlich in der diesjährigen Württembergliga-Saison lediglich vier von acht Teams mit. Ein Aufstieg in die nächsthöhere Klasse ist möglich, jedoch kann man in diesem Jahr nicht absteigen.

Falls die Schussenrieder den ersten Tabellenplatz erringen sollten, würde man gegen den hessischen Meister um den Aufstieg in die Regionalliga Südwest spielen. Das aber ist nur dann möglich, wenn man die drei Spiele erfolgreich bestreiten wird. Die Schussenrieder wollen auf jeden Fall mit ihrer bestmöglichen Mannschaft in den jeweiligen Partien an den Start gehen.

Neu im Team ist Jakob Sude

In personeller Hinsicht gab es im Vergleich zur Vorsaison einen Abgang und einen Zugang. Dominique Graf hat den TCS verlassen und spielt nun für den TC Schießgraben Augsburg. Neu im Team ist der aus Friedrichshafen stammende Jakob Sude. Der 29-Jährige bildete in der vergangenen Saison mit Dominik Böhler, Linus Erhart, Gabriel Pfanner und David Gaissert in Dornbirn in der 1. Österreichischen Liga ein Team. Zudem spielte Jakob Sude in den vergangenen Jahren für den TV Reutlingen in der 1. und 2. Bundesliga. Bis 2019 war er auch noch auf der ITF- und der ATP-Tour unterwegs. Jetzt ist Sude Tennislehrer in Dornbirn am Stützpunkt des Vorarlberger Tennisverbands und trainiert dort laut Bernd Elshof Österreichs besten Nachwuchs.

Nach dem Auswärtsspiel in Cannstatt tritt der TC Bad Schussenried dann in der Woche darauf, am Sonntag, 4. Juli, nochmals auswärts gegen den TC Schorndorf an. Das letzte Spiel wird dann ein Heimspiel sein, bei dem der TV Reutlingen II am Sonntag, 12. Juli, an der Friedrich-Jahn-Straße erwartet wird.

Mit diesem Kader geht der TC Bad Schussenried in die Württembergliga-Saison 2020: Jakob Sude, Dominik Böhler, Michael Walser, Linus Erhart (AUT), Gabriel Pfanner, Bernd Elshof und David Gaissert.

„Zuschauer bis auf Weiteres nicht erlaubt“: „Zuschauer sind bis auf Weiteres auf der Anlage nicht erlaubt“, sagte Alexander Adam, Pressesprecher des Württembergischen Tennisbunds (WTB), auf SZ-Nachfrage am Mittwoch. „Das sieht die derzeit gültige Corona-Verordnung der Landesregierung für den Wettkampfsport sowie auch für den Trainingsbetrieb vom 10. Juni 2020 vor.“ Auf der Anlage selbst seien neben den Spielern nur drei Betreuer je Mannschaft erlaubt. Diese seien auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken. „Die aktuellen Lockerungen für Veranstaltungen gelten für den Sportbereich nicht“, unterstreicht Alexander Adam. „Der WTB macht nicht die Corona-Verordnungen für den Spielbetrieb, die Verordnungen kommen von der Landesregierung und den zuständigen Ministerien.“ (feg)

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