So fällt die Bilanz nach Öffnung des Museumsdorfs Kürnbach aus

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Das Hygiene- und Sicherheitskonzept, von dem sich Landrat Heiko Schmid (re.) zusammen mit Sophia Distler vom Museumsteam im Vorf
Das Hygiene- und Sicherheitskonzept, von dem sich Landrat Heiko Schmid (re.) zusammen mit Sophia Distler vom Museumsteam im Vorfeld der Eröffnung überzeugte, hat im Museumsdorf Kürnbach gegriffen. (Foto: Landratsamt Biberach)
Schwäbische Zeitung

Das Museumsdorf Kürnbach hat seit vergangenem Wochenende wieder geöffnet. An diesen beiden ersten Tagen kamen mehr als 550 Besucher in das Freilichtmuseum. Das Landratsamt Biberach zieht nach dem Start in die Saison eine erste positive Bilanz.

„Unser Hygiene- und Sicherheitskonzept hat gut funktioniert, die Besucher haben sich verantwortungsbewusst an die Regeln gehalten“, freut sich Landrat Heiko Schmid. Mehr als 550 Besucher – diese Zahlen für ein Wochenende ohne Veranstaltung ordnete er als wirklich sehr gut ein.

Abstand zu halten, ist im Museum kein Problem

„Beeindruckender fand ich persönlich jedoch, mit welcher Vorfreude die Besucher in ‚ihr‘ Museumsdorf gekommen sind“, so Schmid weiter. „Das zeigt: Es war richtig und wichtig, unser Freilichtmuseum nun für die Menschen zu öffnen. Hervorragend unterstützt wurden wir von unserem Förderverein, der auf dem Gelände zur Besucherbetreuung unterwegs war.“

Auf der rund fünf Hektar großen Fläche und in den mehr als 30 historischen Gebäuden verteilten sich die Besucher ohne Schwierigkeiten. Es kam weder zu Engpässen noch gab es längere Warteschlangen.

Die vom Museumsteam auf dem Gelände neu präsentierten landwirtschaftlichen Großgeräte und Info-Elemente trugen ebenfalls dazu bei, dass die Besucher im Schlendern eine gute Mischung aus Unterhaltung, Information und Genuss erleben konnten.

Viele Besucher besitzen eine Jahreskarte

Besonders verweist Landrat Schmid auf die hohe Zahl der Jahreskartenbesitzer: Neben zahlreichen Besuchern, die ihre Jahreskarte bereits im Vorfeld erworben hatten, wurden am Wochenende weitere 62 Jahreskarten verkauft, darunter die Hälfte an Familien.

„Am Eröffnungswochenende waren sehr viele Familien da, die ab heute wieder vor der Herausforderung stehen: wohin mit Kindergartenkindern und Schulkindern, die gerade keinen Unterricht haben oder nicht in den Kindergarten gehen können? Diesen vielen Familien möchten wir ein besonderes Angebot machen.“

Denn Kürnbach, so Landrat Schmid, biete dieser Zielgruppe nicht nur einen Spielplatz und viele Tiere, sondern auch passgenaue Vermittlungsangebote und vor allem viel Freiraum. Das Museumsdorf sei der erfolgreichste Anbieter generationenübergreifender Bildungsarbeit im Landkreis. „Deshalb habe ich entschieden, dass alle Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt erhalten, die bis zum Ende der Sommerferien an Werktagen zusammen mit einem Eltern- oder Großelternteil ins Museumsdorf kommen.“

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