Schussenrieder Jakob-Emele-Realschule verabschiedet seine Zehntklässler

Lesedauer: 5 Min
Schwäbische Zeitung

50 Schüler verlassen dieses Schuljahr die Jakob-Emele-Realschule mit einem Abschlusszeugnis. Diese erhielten sie vor wenigen Tagen in der Schussenrieder Stadthalle. Anders als sonst fand die Zeugnisübergabe im „Corona-Jahr“ in zwei separaten Feiern und unter den gebotenen Abstands- und Hygienebedingungen statt, was jedoch die Freude und den Stolz des Abschlussjahrgangs nicht trüben konnte.

Nach der Begrüßung der Gäste gestalteten die Religionslehrer Martin Rodi und Daniel Maucher einen ansprechenden religiösen Impuls zum Thema „Lebenswege“, gefolgt von der Ansprache des Schulleiters Albrecht Binder, der in seiner Rede den hohen Stellenwert hervorhob, den die Mittlere Reife bei Industrie und Handwerk nach wie vor genieße. Nicht zuletzt sei ein guter Realschulabschluss auch ein Sprungbrett für die beruflichen Gymnasien, wo die Schüler nach drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife erwerben könnten.

Zum Schluss beglückwünschte Albrecht Binder die Abschlussschüler und wünschte ihnen alles Gute für ihren zukünftigen Lebensweg. Nach einer Ansprache des Elternbeiratsvorsitzenden Ulrich Zimmermann sowie Schüler- und Lehrerbeiträgen durften die stolzen Realschulabsolventen einzeln ihre Zeugnismappen in Empfang nehmen.

Gesamtschnitt bei 2,3

Der Gesamtdurchschnitt der diesjährigen Zehntklässler von 2,3 entspricht aufs Zehntel genau dem des vergangenen Jahres. Insgesamt 13 Belobigungen und 13 Preise überreichte Rektor Albrecht Binder den Schülern. Den Sonderpreis für die beste Jahresleistung im Fach Deutsch, gestiftet von der Buchhandlung Eulenspiegel, erhielt in diesem Jahr Joelle Honold (10b). Den Bischof-Sproll-Preis, vergeben von der Diözese Rottenburg, der die Note 1 sowohl als Jahresleistung in den Klassen 9 und 10 als auch in der fächerübergreifenden Kompetenzprüfung voraussetzt, erhielt Alisa Schmid (10a). Das evangelische Pendant, vergeben von der Evangelischen Landeskirche, erhielt Dominik Lohmann (10a). Über den Sozialpreis, der vom Förderverein der Jakob-Emele-Realschule für herausragendes soziales Engagement für die Klassen- und Schulgemeinschaft verliehen wird, durfte sich Katharina Rundel (10a) freuen. Als Novum wurde in diesem Jahr aus aktuellem Anlass ein Technikpreis verliehen. Er ging an Elias Dangel und Tobias Zeuch (beide 10a) für ihren außerordentlichen Einsatz im Bereich der Bühnentechnik. Die beiden Schüler hatten sich in den vergangenen vier Jahren zu wahren Technikexperten entwickelt, die jede schulische Veranstaltung zuverlässig mit Licht, Ton und Bild unterstützten. Selbst bei ihrer eigenen Zeugnisübergaben ließen es sich die beiden nicht nehmen, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Das ist der Abschlussjahrgang 2019/20:

Klasse 10a: Stefan Bleyer, Sebastian Börner, Levin Brauchle, Elias Dangel (B = Belobigung) , Firat Demirel, Fabio Fuchs, Meiko Galistel, Lukas Huckle (P = Preis), Dominik Lohmann, Stephen Scholz, David Soo, Tobias Zeuch (B), Chiara Einfalt, Sudenur Emer, Anna Fimm (P), Juliana Fimm (B), Tabea Geray (B), Lea Hiller (B), Theresa Huckle (B), Rabia Karaköse, Simone Kettnaker (P), Saria Rau (P), Annika Reber, Doris Roth (P), Katharina Rundel, Alisa Schmid (P), Sina Steinberg (B), Leonie Wieland (P).

Klasse 10b: Maurice Endrikat, Andreas Erne, Linus Grothe, Linus Hiller (B), Loris Hiller (B), Noah Hontzia, David Meier, Jonathan Radegin, Levin Schneider, Raphael Schüttler, Sean Simic, Marius Walter, Irem Aydin, Jana Glaser, Anne Grosdov (B), Joelle Honold (P), Nadine Jovanovic (B), Cosima Lutz, Mara Oswald, Lara Schowald, Elif Türkyilmaz (P), Maria Zwar.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade