Der FV Bad Schussenried (links Felix Bonelli) hat den Mitaufsteiger TSV Trillfingen zu Gast.
Der FV Bad Schussenried (links Felix Bonelli) hat den Mitaufsteiger TSV Trillfingen zu Gast. (Foto: Volker Strohmaier)
Michael Mader

Vor einem sehr wichtigen Heimspiel steht der FV Bad Schussenried in der Fußball-Landesliga. Am Samstag hat die Mannschaft von Trainer Daniel Amann den Mitaufsteiger TSV Trillfingen zu Gast. Die Partie gegen den Tabellenletzten wird um 15.30 Uhr im Zellerseestadion angepfiffen.

Sechs Wochen lang hat der FV Bad Schussenried nicht mehr gewinnen können. Der letzte dreifache Punktgewinn datiert vom 15. September im Mangenfestspiel gegen den FC Mengen. Eine Woche später holten die Violetten mit einem 1:1 noch überraschend einen Punkt beim Titelaspiranten VfB Friedrichshafen. Seitdem ist die Punktausbeute gleich null.

Die einfache Antwort liegt auf der Hand: In diesen vier Spielen hat der FV Bad Schussenried kein Tor erzielt und ist so sehr nahe an die Abstiegszone herangerückt. Deshalb wäre ein Sieg gegen Trillfingen nicht nur hinsichtlich der Moral und des Selbstvertrauens in der Mannschaft wichtig, sondern auch in der Tabelle. Für Daniel Amann ist deshalb klar, was er schon vor einer Woche gesagt hat: „Jetzt kommen die Gegner aus dem unteren Tabellendrittel. Da müssen wir punkten.“

Amann erwartet ein sehr intensiv geführtes und kampfbetontes Spiel. „Ich habe Trillfingen schon zweimal in dieser Saison gesehen. Das ist eine Mannschaft, die sehr viel über den Zweikampf kommt und auch nicht vor Fouls zurückschreckt.“ Sein Team dürfe sich nicht den Schneid abkaufen lassen und müsse endlich auch mal wieder häufiger gefährlich im gegnerischen Strafraum auftauchen.

Einsatz von Baur unsicher

Personell muss der Schussenrieder Trainer weiterhin auf wichtige Spieler verzichten. Sebastian Wildenstein und Jan Dehmel fallen noch länger aus, ob Patrick Baur nach seiner Schulterverletzung wieder spielen kann, ist noch unsicher. „Egal mit welcher Mannschaft wir letztlich auflaufen, wir müssen mit dem absoluten Willen, ins Spiel gehen, die drei Punkte zu holen“, hat Daniel Amann während der gesamten Trainingseinheiten seine Spieler immer wieder an den Glauben an sich selbst erinnert. „Ich habe schon das eine oder andere Gespräch geführt, aber die Tore muss die Mannschaft schon selbst schießen.“

Gegen Trillfingen, das mit dem 0:0 gegen Olympia Laupheim am vergangenen Wochenende überhaupt den ersten Punkt in dieser Saison nach elf Spielen geholt hat, sollte ein Sieg auch mit Unterstützung der Zuschauer gelingen. Und mit der von Felix Bonelli. Der Schussenrieder Mittelstürmer, der in den vergangenen Wochen nicht ganz an sein Leistungsvermögen herankam und nach seiner vierwöchigen Sperre wegen einer Roten Karte auch nicht traf, hat gegen Trillfingen die Chance, seinem Team mit seinen Toren zum Sieg zu verhelfen.

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