Schwäbische Zeitung

In einem farbenprächtigen Umzug sind am Montagmittag rund 4000 Maskenträger, Musiker und sonstige Narren durch die Straßen von Narrenried gezogen. Viele gut gelaunte Besucher säumten beim Schussenrieder Fasnetsumzug die Straßen und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Schon lange vor Umzugsbeginn herrschte bei lauter Discomusik reges Treiben rund um den Marktplatz in Schussenried – besonders in den Narrenzelten und an den Verpflegungsständen.

Bei windigem, aber trockenem Wetter setzte sich der Narrenzug punkt 13.33 Uhr in Bewegung. Bis zum Eintreffen des Umzugs an der Ehrentribüne begrüßten Zunftmeister Markus Gögler und Sitzungspräsident Wolfgang Mayerföls die Gäste und unterhielten sie mit lustigen Geschichten und Hinweisen. Bei der Moderation ergänzten sich die beiden. Zu jeder Gruppe wussten sie eine kleine Geschichte und animierten die Besucher zu den Narrenrufen der vorbeimarschierenden Zunft.

Die Spitze des Zuges bildete der Büttel, gefolgt von der Stadtkapelle und der NZ Bullenmägge aus Meckenbeuren. Rund eineinhalb Stunden lang schlängelte sich der Narrenzug in 64 Gruppen an der Ehrentribüne vorbei. Gekonnt bildeten mehrere Hexen- und Maskengruppen Pyramiden oder zeigten andere Kunststücke. Stets bei vielen Gruppen dabei: der niedliche Narrennachwuchs.

Viel Musik und Abwechslung

Zwölf Musikgruppen sorgten mit fetziger Musik für beste Unterhaltung und Abwechslung beim Umzug. Etliche junge Besucherinnen wurden von den Narren in Konfetti gebadet oder gar mitgeschleppt. Das Ende des Zuges bildete die Zunft aus Bad Schussenried. Mit Schuri – Schura – Schurum zogen die Garden, das Prinzenpaar, der Zunftrat, Hurgler, Riedteufel, Riedmeckeler, Rauchhäusler und Hexen vorbei.

„Wenn ich an die Wetterprognose denke, sind wir jetzt gut über die Runden gekommen“, sagte Markus Gögler nach dem Umzug. „Der Regen um 12 Uhr hat aber sicher etliche Zuschauer gekostet. Jetzt wird in den verschieden Lokalen und Zelten kräftig weitergefeiert“.

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