Menschen in der Region spenden zehn Tonnen Hilfsgüter an Ungarn

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Mit vielen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern ging das Verladen der Hilfsgüter im Torfwerk, Bad Schussenried, auf dem Hof Her
Mit vielen fleißigen und ehrenamtlichen Helfern ging das Verladen der Hilfsgüter im Torfwerk, Bad Schussenried, auf dem Hof Herforth zügig voran. (Foto: Die Johanniter / Hans Klein)
Schwäbische Zeitung

„Das habt ihr wieder gut gemacht“ – mit diesen Worten dankt Judit Stojanovics den Johannitern, nachdem Mitarbeiter und freiwillige Helfer in Budapest den vollbeladenen Lastwagen mit Spenden aus Bad Schussenried im Haus Sarepta abgeladen und weiter verteilt hatten. In einer E-Mail wendete sich die Leiterin des Netzwerks Sarepta ganz besonders an die Unterstützer der Aktion „Ungarnhilfe“. Gleichzeitig bindet sie aber auch die vielen Spender aus der Region ein, weiß sie doch um die viele Arbeit, die so ein Transport macht.

Insgesamt kamen 18 Helfer der Johanniter aus der Bereitschaft Kißlegg-Leutkirch, der Aktion Ungarnhilfe und einige Freunde sowie Nachbarn der Familie Herbert Herforth auf dem Hof im Torfwerk zusammen, um die insgesamt zehn Tonnen Hilfsgüter aus der Region Oberschwaben zu verladen. Darunter auch 20 Pflegebetten, Nachtkästen, Rollstühle, Inkontinenz- und weitere Pflegehilfsmittel sowie bergeweise Textilien aller Art. Zwei der Pflegebetten stammen von Familien aus Bad Schussenried, die damit die langjährige Aktion für das Pflege- und Behindertenheim Sarepta unterstützen.

Unterstützung geht weiter

Für den Johanniter-Ortsbeauftragten von Bad Schussenried, Hans Klein, zeigt der Dank von Judit Sztojanovics und dem Heimleiter Pfarrer András Sztojanovics deutlich, dass die Hilfsgüter wirklich dort ankommen, wo sie benötigt werden. So sieht es auch der Vorsitzende der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Bodensee, Wolf von Mackensen: „Der jahrelange Erfolg der Ungarnhilfe kommt vor allem durch die gute Zusammenarbeit in den Werken des Ordens und durch die großartige Unterstützung seitens der Bevölkerung.“

Für die gute Zusammenarbeit stehen neben Klein auch der Ortsbeauftragte der Johanniter aus Kißlegg und Leutkirch, Robert Lohr, und sein Bereitschaftsführer, Torsten Suffa, immer wieder bereit. Diesmal war es ein 40-Tonner mit Hilfsgüter, im August wird es der internationale Sanitätsdienst beim Windrose-Treffen in Szombathely sein. Dort kommen die beiden Sanitäter und ihre Helfer aktiv zum Einsatz.

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