Liederkranz Reichenbach bringt „Licht in der Nacht“ sängerisch zum Leuchten

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Schwäbische Zeitung

Beim Weihnachtskonzert des Liederkranzes Reichenbach in der örtlichen Kirche haben vier Chöre für gute Unterhaltung gesorgt. Der Kinderchor „Die singenden Piepmätze“, der Junge Chor, der Projektchor und der gemischte Chor begannen zusammen mit dem Kanon „Licht in der Nacht“. Dieses Lied transportierte das Leitmotiv: die Geburt Jesu. Jesus ist das Licht in der Finsternis. Alle Lieder verkündeten diese Frohbotschaft.

Die Kinder brachten die Vorfreude ansteckend zu Gehör mit „Dicke rote Kerzen“, dem Volkslied „Juche der erste Schnee“ und „In der Weihnachtsbäckerei“ von Rolf Zuckowski. Beim Lied „Merry Christmas, Frohe Weihnacht“ sah man manchen Zuhörer lächeln. Chorleiterinnen der Kinder sind Janina Gnand und Sharon Gnann.

Klavier mit Können und Klamauk

Diese beiden Musikerinnen gaben zugleich als Klavierduo ihr Debüt mit „River Flows in You“. Auf zwei Pianos bezauberten sie ihr Publikum. Gegen Ende des Konzerts traten die beiden Pianistinnen nochmals auf, verkleidet mit roten Zipfelmützen und dicken Wollsocken. Sie spielten mit viel Spaß und viel Können und bearbeiteten obendrein das Klavier mit Klamauk. Der Höhepunkt war, dass sie mit dem Rücken zur Tastatur Klavier spielten.

Lieblingsstück des Chorleiters

Der Chorleiter Pedro Jimenez Laux sagte, dass „O Heiland reiß die Himmel auf“ sein Lieblingsstück im Advent ist. Die Aufführung war gelungen, obwohl das Lied schwer zu singen ist, da jede Stimme eigenständig ist. „Maria durch ein Dornwald ging“ wurde langsam und ruhig vorgetragen. Wer genau hinhörte, konnte eine wunderschöne Bassstimme heraushören.

Zwei Solostücke interpretierte der Chorleiter Pedro Jimenex Laux: Bei „Veni Emmanuel“ aus Frankreich und „Mariä Wiegenlied“ von Max Reger füllte sein fester Bass-Bariton den Raum. Auf „Soon and Very Soon“ folgte das „Santo“ in einem Arrangement von Tore W. Aas. Es beginnt ruhig mit den Frauenstimmen, dann kommen die Männerstimmen dazu. Die zweite Strophe beginnen die Männerstimmen. Die Chorleiterin Britta Sailer hat damit die „heilige“ Ruhe treffend eingefangen.

Es folgten ruhig und langsam „Wachet auf ruft uns die Stimme“, am Klavier begleitet von Katharina Maurer, sowie ein Taizé-Lied. Ganz eins mit den Chören war das Publikum beim gemeinsamen Singen von „O du Fröhliche“ zum Abschluss eines gelungenen Konzerts.

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