Regina Neumann ist begeistert von Heil- und Küchenkräutern und betreut den Kräutergarten im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbac
Regina Neumann ist begeistert von Heil- und Küchenkräutern und betreut den Kräutergarten im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach. (Foto: Landratsamt Biberach)
Schwäbische Zeitung
Im Oberschwäbischen Museumsdorfs Kürnbach gibt es einen neu angelegten Heil- und Kräutergarten und teilt das Landratsamt Biberach mit.

Im Oberschwäbischen Museumsdorfs Kürnbach gibt es einen neu angelegten Heil- und Kräutergarten, teilt das Landratsamt Biberach mit.

Bereits in der Winterpause sei unter der Leitung von Museumsgärtner Franz Weiß ein groß angelegter Bodenaustausch im Kürnbacher Kräutergarten vorgenommen worden, heißt es in der Mitteilung. Das neue Konzept für den Kräutergarten haben dann Kräuterfachfrau Regina Neumann erarbeitet. Im Kräutergarten gibt es nun Heil- und Küchenkräuter zu entdecken, die für Oberschwaben in Quellen des 19. Jahrhunderts nachgewiesen sind.

„Historische Kräuter sollen nicht in Vergessenheit geraten“ - Regina Neumann

„Mir ist es ein großes Anliegen, dass historische Kräuter nicht in Vergessenheit geraten, denn ihre Anwendung ist heute noch so aktuell wie früher“, sagt Regina Neumann. So finde sich im Kräutergarten des Museumsdorfs beispielsweise Mädesüß: die Pflanze beinhaltet Salicylsäure, die zum Beispiel in Aspirin verwendet wird.

Als Tee aufgebrüht entfalte Mädesüß, so die Vorstellung der Volksmedizin, eine heilende Wirkung bei Migräne, verrät die Gärtnerin. Das Museumsdorf erwarte noch eine weitere Pflanzenlieferung. „Ich stehe schon in den Startlöchern und kann es kaum erwarten, die noch fehlenden Kräuter wie Schafgarbe und Arnika zu pflanzen“, sagt Regina Neumann.

Die Kommentarfunktion ist für Sie aktuell gesperrt. Bitte wenden Sie sich an unseren Kundenservice für weitere Infos.
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen

Leser lesen gerade