Guter Mix aus Gesang, Akkordeon und Panflöte

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Die Männerstimmen vom Liederkanz Otterswang, die Akkordeonklänge vom Harmonika-Club aus Aulendorf und die Panflötenklänge von Ed
Die Männerstimmen vom Liederkanz Otterswang, die Akkordeonklänge vom Harmonika-Club aus Aulendorf und die Panflötenklänge von Edmund Butscher ergaben eine gelungene musikalische Mischung. (Foto: gerhard rundel)
Gerhard Rundel

Otterswang - Ein gelungenes Konzert hat der Liederkranz Otterswang gemeinsam mit dem Aulendorfer Harmonika-Club und dem Panflötenspieler Edmund Butscher am Sonntagabend gegeben. Guter Gesang und schöne Musik machten das eineinhalbstündige Konzert in der voll besetzten Kirche St. Oswald zu einem abwechslungsreichen Erlebnis.

Mit dem Stück „Hallelujah“ von Leonhard Cohen leiteten Georg Sommer am Akkordeon und Edmund Butscher an der Panflöte das Konzert instrumental ein. Danach übernahm der aus 27 männlichen Sängern bestehende Liederkranz unter Leitung von Ilie Sicoe das musikalische Geschehen. „Conquest of Paradise“, „Wenn ich ein Glöcklein wär“, „Wenn es Abend wird“ und „Herr deine Güte“ ertönten im ersten Block mit festlichem Klang. Wohlklingend und erhaben erschallte bei den Liedern ein ausgeglichenes, stimmgewaltiges Chorgebilde.

Bei „Wenn ich ein Glöcklein wär“ glänzte Siegfried Oszcipok als Solist mit klarer Tenorstimme. Larissa Bohr begleitete gekonnt am Klavier und war dem Chor eine souveräne und unaufdringliche Begleiterin. In weiteren Blöcken brachten die Sänger „The Rose“, „Abendstille in den Bergen“ und viele weitere gefällige Lieder. Bei „Suliko“ wurden sie von Georg Sommer am Akkordeon begleitet. Der Sänger Josef Zeller führte mit Informationen über Komponisten und Musikstücke durchs Programm.

Mit „Elvira Madigan“ von Wolfgang Amadeus Mozart begann eine kleine Besetzung des Aulendorfer Harmonika-Clubs um Dirigent Georg Sommer ihren ersten Konzertteil. Einem Medley mit den Liedern „Ich bin nur ein armer Wandergesell“ und „Ach, ich hab in meinem Herzen“ folgte das Largo aus der Sinfonie Nr. 9 von Antonin Dvorák mit Akkordeon und Panflöte gespielt. Georg Sommer und Edmund Butscher zeigten hier und bei „Einsamer Hirte“, dass sie absolute Könner auf ihren Instrumenten sind. Mit „Londonderry Aire“ und dem glanzvollen „Triumphmarsch aus Aida“ beendeten die fünf weiblichen und zwei männlichen Akkordeonisten ihren bestens gelungenen, klangvollen Auftritt.

Heimatlied darf nicht fehlen

Der stellvertretende Vorsitzende Paul Eisele, der die Gäste schon begrüßt hatte, dankte vor dem letzten Lied „Glory Hallelujah“ allen Mitwirkenden und dem zahlreichen Publikum. Als Zugabe versprach er für den reichlichen Applaus das Otterswanger Heimatlied „Eiser Dörfle“.

„Es war ein tolles Konzert“, sagte eine Besucherin aus Bad Schussenried. Schöner Gesang, schöne Musik – eine gelungene, abwechslungsreiche Mischung.“

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