So sehen die Rasengräber auf dem Friedhof in Otterswang aus. Das Foto entstand kurz nach dem Anlegen des Grabfelds, daher ist
So sehen die Rasengräber auf dem Friedhof in Otterswang aus. Das Foto entstand kurz nach dem Anlegen des Grabfelds, daher ist noch kein Rasen zu sehen. Die Einfassung in der Mitte dient zum Ablegen von Grabschmuck. (Foto: Stadtverwaltung)

In Bad Schussenried werden wie bereits in Otterswang Rasengräber für die Erdbestattung von Särgen angeboten.

Das neue Rasengrabfeld kommt aber an andere Stelle als ursprünglich vorgesehen, damit vorhandene Wege genutzt werden können.

Vor der Sommerpause hatte der Rat die finale Festlegung der Gebühren vertagt, um sicherzustellen, dass für alle Bestattungsformen der gleiche Kostendeckungsgrad gilt. Die Verwaltung hat inzwischen ermittelt, dass bei herkömmlichen Bestattungsformen die Hinterbliebenen 85 Prozent der tatsächlichen Kosten tragen, der Rest wird aus dem Steuertopf finanziert. Gemäß diesem Maßstab müssen die Angehörigen für ein Rasenreihengrab 3955 Euro und für ein Rasendoppelgrab 4581 Euro bezahlen.

Dies beinhaltet die Pflege des Rasens durch die Stadt über die gesamte Liegedauer hinweg. Rasengräber sind für die Angehörigen pflegefrei, mit dieser Gebührenhöhe kommen sie aber zu 85 Prozent fürs Mähen und Pflegen auf.

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