Ganz neue Blicke auf alte Gemüsesorten

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Was grünt und blüht denn da? Der Kräuter-Garten-Tag im Museumsdorf Kürnbach am Sonntag gibt darauf in zahlreichen Aktionen inte
Was grünt und blüht denn da? Der Kräuter-Garten-Tag im Museumsdorf Kürnbach am Sonntag gibt darauf in zahlreichen Aktionen interessante Antworten. (Foto: Landratsamt Biberach)
Schwäbische Zeitung

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Das Oberschwäbische Museumsdorf Kürnbach zeigt sich am Sonntag, 8. Juli, von seiner blühenden Seite. Gemeinsam mit dem Landfrauenverband Biberach-Sigmaringen dreht sich von 10 bis 18 Uhr alles um die Pracht der Kürnbacher Bauerngärten.

Außer Vorführungen, Vorträgen und kreativen Mitmachangeboten bietet das Museumsdorf so manches kulinarische Schmankerl. So verteilt die Mannschaft vom Museumsdorf Kürnbach anlässlich dessen 50-jährigen Bestehens einen kleinen Gruß aus dem Bauerngarten: das Kapuzinerle.

Der Landfrauenverband Biberach-Sigmaringen informiert Naturliebhaber und Gartenfreunde umfassend über die Welt der Kräuter und ausgewählte Gärtnereien teilen ihr Wissen über Anbau und Pflege von Gartenpflanzen. Museumsleiter Jürgen Kniep stellt die neueste Publikation des Museumsdorfes vor: Das druckfrische Werk „Gurke, Lauch und Gelbe Rüben. Bauerngärten in Oberschwaben“. Zusammen mit der Gartenkoryphäe Kristel Buttschardt wirft Kniep ganz neue Blicke auf alte Gemüsesorten. Das Buch richtet den Blick auf bäuerliche Gärten in Oberschwaben jenseits der Klischees. Ausführliche Beschreibungen der Kulturgeschichte und der heutigen Verwendung von vielen Gemüsesorten zeigen die Vielfalt der dörflichen Gärten auf. Historische Gemüserezepte aus fünf Jahrhunderten sind nicht nur kulturgeschichtlich interessant, sondern animieren zum Nachkochen.

Die Besucher können der Korbbinderin oder dem Sensenmäher über die Schultern schauen, an einer Räucher-Vorführung teilnehmen und sich über die Bedeutung der Biene in Bezug auf Pflanzen informieren. An zahlreichen Ständen werden regionale Kräuter- und Gartenprodukte präsentiert. Kinder können nicht eigenes Kräutersalz herstellen, Frösche filzen und eine Runde auf der Mini-Dampfbahn des Schwäbischen Eisenbahnvereins drehen. Es wird vielfältig bewirtet. In der historischen Häuserküche backen die Landfreuen Salbeiblätter aus.

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