20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried freuten sich nach erfolgreicher Teilnahme an der Prüfung für die Jugendflamme
20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried freuten sich nach erfolgreicher Teilnahme an der Prüfung für die Jugendflamme über ihre Urkunden und Abzweichen. (Foto: jugendfeuerwehr bad schussenried)
Schwäbische Zeitung

20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried haben im örtlichen Gerätehaus die Jugendflamme abgelegt. Dies ist das Stufenprogramm der Deutschen Jugendfeuerwehr und kann in drei Stufen von Jugendfeuerwehrleuten zwischen zehn und 18 Jahren abgelegt werden.

Zuvor waren sie von den Jugendbetreuern aus Bad Schussenried an zwölf Montagen akribisch auf die Prüfung vorbereitet worden. Zur Abnahme trafen dann drei Schiedsrichter der Kreisjugendfeuerwehr Biberach, darunter Kreisjugendleiter Thomas Zielmann, in Bad Schussenried ein.

Um die Jugendflamme der Stufe 1 zu bekommen, mussten die Teilnehmer Knoten und Stiche anfertigen, ein Strahlrohr erklären und einen Notruf absetzen. Außerdem demonstrierten sie erfolgreich, wie eine verletzte Person betreut und in die stabile Seitenlage gebracht wird.

Bei der Stufe 2 mussten die Jugendlichen in Zweiertrupps ein Standrohr setzen, B-Schläuche mit einem Kupplungsschlüssel kuppeln, ihre Kenntnisse in Sachen Fahrzeugkunde an einem Löschgruppenfahrzeug demonstrieren und das Fahrzeug richtig gegen den fließenden Verkehr absichern. Darüber hinaus war ein improvisierter Wasserwerfer mit Strahlrohr, Verteiler und Feuerwehrschläuchen aufzubauen.

Am Ende bescheinigte der Kreisjugendleiter Zielmann allen 20 Jugendlichen die erfolgreiche Teilnahme an der Jugendflamme. Die Jugendfeuerwehrleute erhielten jeweils eine Urkunde und ein Abzeichen, das an der Dienstuniform getragen wird.

Dieser Erfolg wurde gefeiert. Die Jugendbetreuer der Jugendfeuerwehr Bad Schussenried organisierten ein Mittagessen. Der Jugendleiter Alexander Widmann gratulierte allen Jugendlichen und würdigte, dass die Kreisschiedsrichter nach Bad Schussenried angereist waren.

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