Exhibitionist belästigt zwei junge Frauen

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 Die Polizei hat eine mutmaßlichen Exhibitionisten ermittelt und gibt im Übrigen Tipps, wie Frauen sich in solchen Fällen verhal
Die Polizei hat eine mutmaßlichen Exhibitionisten ermittelt und gibt im Übrigen Tipps, wie Frauen sich in solchen Fällen verhalten sollten. (Foto: Marcus Fährer)
Schwäbische Zeitung

Die Polizei rät, von Exhibitionisten scheinbar keine Notiz zu nehmen. Frauen sollten zügig weitergehen, sich jedoch das Aussehen der Täter einprägen. Besonders wichtig sind auffällige Merkmale wie Tätowierungen und Piercings sowie das Kennzeichen eines Fahrzeugs. Sich wehren heißt auch, die Polizei zu verständigen, damit diese den Täter ermittelt. Betroffene sollten daher den Notruf 110 wählen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder unter www.polizei-beratung.de im Internet.

Ein Sexualtäter hat sich am Samstag bei Roppertsweiler zwei jungen Frauen gezeigt. Wie die Polizei berichtet, waren gegen 21.30 Uhr eine 29-Jährige und eine 34-Jährige von einer Wanderung zurückgekehrt. Sie stiegen bei dem Parkplatz „Zum Schussenursprung“ in ihr Fahrzeug.

Direkt neben dem Auto der Frauen parkte ein dunkles Auto. Am Steuer saß ein älterer Mann. Der schaute längere Zeit zu den Frauen. Deshalb sprach die 29-Jährige den Fahrer an. Scheinbar wollte der Mann aber keine Hilfe.

Vor das Fahrzeug gestellt

Der Mann stieg dann aus seinem Auto aus und stellte sich vor das Fahrzeug der Wanderinnen. Dort zeigte er sich in schamverletzender Weise mit geöffneter Hose. Die junge Frau reagierte richtig. Sie meldete sich bei der Polizei.

Die 29-Jährige konnte das Auto und den Täter gut beschreiben. Auch das Kennzeichen am Fahrzeug wusste sie. So ermittelte die Polizei kurz darauf einen 61-Jährigen als mutmaßlichen Täter. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Exhibitionismus als Form der sexuellen Gewalt für die Opfer schwer einzuschätzen sei.

Denn meist kommt eine exhibitionistische Handlung völlig überraschend, sodass das Opfer niemals weiß, ob es „dabei bleibt“ oder das Sich-Bloßstellen nur der Anfang eines schwerwiegenden sexuellen Angriffs darstellt.

Diese Wirkung gehört zum Kalkül des Täters: Er erhält seine Befriedigung über die Empörung, den Schrecken und die Abscheu des Opfers. Gerade in den Abendstunden oder an abgelegenen Orten fühlen sich Frauen und Mädchen besonders verunsichert.

Die Polizei rät, von Exhibitionisten scheinbar keine Notiz zu nehmen. Frauen sollten zügig weitergehen, sich jedoch das Aussehen der Täter einprägen. Besonders wichtig sind auffällige Merkmale wie Tätowierungen und Piercings sowie das Kennzeichen eines Fahrzeugs. Sich wehren heißt auch, die Polizei zu verständigen, damit diese den Täter ermittelt. Betroffene sollten daher den Notruf 110 wählen. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder unter www.polizei-beratung.de im Internet.

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