Ehrenamtliche des ZfP besuchen Freiburger Klinik

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Die Mitglieder des Besuchsdienstes, ihre Betreuerin Barbara John sowie ihre Ansprechpartner aus dem ZfP – Harald Nessensohn, Mar
Die Mitglieder des Besuchsdienstes, ihre Betreuerin Barbara John sowie ihre Ansprechpartner aus dem ZfP – Harald Nessensohn, Martha Wahl und Andrea Fessler – vor der Freiburger Klinik. (Foto: ZfP Südwürttemberg)
Schwäbische Zeitung

17 Ehrenamtliche und ihre Betreuer und Ansprechpartner aus dem ZfP Südwürttemberg, die sich im Besuchsdienst engagieren, haben bei ihrer Bildungsfahrt nach Freiburg einen Blick über den Tellerrand gewagt. Die anthroposophische Medizin bildet eine Grundlage der Behandlung in der Friedrich-Husemann-Klinik. Das teilt das Zentrum für Psychiatrie in einer Pressemitteilung mit.

Ehrenamtliche leisten Beitrag zur Enstigmatisierung

Die katholische Klinikseelsorgerin des ZfP Südwürttemberg Bad Schussenried, Barbara John, begleitet und bildet derzeit 15 Ehrenamtliche fort, die im Rahmen des Besuchsdiensts Patienten auf den Stationen oder im Heimbereich des ZfP besuchen oder längerfristig betreuen. John ist überzeugt, dass die Ehrenamtlichen einen wichtigen Beitrag zur Entstigmatisierung leisten: „Sie bringen den Patienten ihr Ohr und ihre Zeit – zugleich tragen sie Verständnis und ihre Erfahrung mit psychisch Erkrankten hinaus in die Gesellschaft und helfen so Vorurteile abzubauen.“ Für ihre Tätigkeit bilden sich die Besuchsdienstler regelmäßig weiter.

Fachpfleger für Psychiatrie erläutert Menschenbild

Klaus Adams empfing die Gruppe auf dem Gelände der Freiburger Klinik. Der Fachpfleger für Psychiatrie und Experte für Anthroposophische Pflege erläuterte das Konzept des psychiatrischen Fachkrankenhauses. Ein zentraler Aspekt der Behandlung ist das anthroposophische Menschenbild, in welchem die Einheit aus Körper, Seele und geistiger Individualität den Menschen ausmacht.

Der Dialog stand an diesem Tag im Vordergrund – auch bei der anschließenden Führung über das Klinikgelände, bei der unter anderem eine Station, ein Patientenzimmer sowie die Räumlichkeiten der Kunst- und Werktherapie besichtigt wurden.

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