Das Duo Sistere will das Hörerlebnis erweitern

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Karina Aßfalg (links) und Gitte Wax gastieren am Samstag in Bad Schussenried.
Karina Aßfalg (links) und Gitte Wax gastieren am Samstag in Bad Schussenried. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Das Duo Sistere tritt am Samstag, 14. April, um 20 Uhr im Bibliothekssaal Bad Schussenried auf.

Duo Sistere ((lateinisch: sich stellen – Stellung nehmen) sind Sopranistin Karina Aßfalg und Gitte Wax (Ausdruckstanz, Choreografie, Texte). Der Veranstalter beschreibt sie als ein ungewöhnliches, interdisziplinäres Duo – zwei Künstlerinnen, die aus ihrer vielfältigen, persönlichen Ausdrucksform ihres Schaffens heraus eine neue, Grenzen überschreitende Begegnung verschiedener, bislang getrennter Kunstformen auf die Bühne bringen. Sie erweitern das Hörerlebnis weltlicher und sakraler, klassischer und moderner Musik durch sensibel gestalteten Ausdruckstanz, verbunden mit einer künstlerisch abgestimmten Lichtgestaltung, zu einer Sinne und Gefühl, den ganzen Menschen, ansprechenden neuen Dimension tieferen Wahrnehmens bekannter Kulturschätze. Gedanken, Bewegungen und Klänge verschmelzen.

Weiter vertieft wird das Erleben für das Publikum durch eingestreute intuitive Texte von Gitte Wax, die das Publikum herausfordern, die gewohnte gedankliche Rezeption von Musik und Tanz zu durchbrechen und ihr persönliches Sein mit einzubeziehen. Klassisches und Modernes, sakral wie weltlich, aus scheinbar getrennten Bereichen trifft sich in einer gemeinsamen, teils spirituell-transzendierenden, der heutigen Zeit angemessenen Perspektive der beiden Künstlerinnen.

Das Programm bietet bekannte klassische und aktuelle Werke – von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Vincenzo Bellini, Alfredo Catalani über Andrew Lloyd Webber und William Gomez bis zu modernen Künstlern wie Luc Besson, Tarja Turunen und Leona Lewis. Dazu verspricht das Duo „an das persönliche Fühlen gerichtete und intellektuelle Impulse von Ausdruckstanz und Sprache. Klänge, Bewegung und Gedanken verschmelzen, lassen persönliches Berührtsein, Betroffensein, lassen Fühlen zu.“ Für jeden Zuschauer entstehe ein persönliches Bild.

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