Pfarrer Martin Dörflinger sprach im Beisein von etlichen Betzenweiler Gläubigen den Segen.
Pfarrer Martin Dörflinger sprach im Beisein von etlichen Betzenweiler Gläubigen den Segen. (Foto: KLAUS WEISS)
Klaus Weiss

Das kürzlich neu gestaltete „Bussenkreuz“ an der Offingerstraße hat am Freitagabend in einer kleinen Andacht den kirchlichen Segen erhalten. Pfarrer Martin Dörflinger sprach im Beisein zahlreicher Betzenweiler Gläubigen die Segensworte.

In die Jahre gekommen war das bisherige Bussenkreuz in den vergangenen 45 Jahren und musste dringend ausgetauscht werden. Mit Zimmermann Albert Schelkle fand der ehrenamtliche Archivar Hermann Minst den geeigneten Fachmann dafür. Aus einem Eichenstamm, eine Spende des Hauses Thurn und Taxis, wurde das neue Feldkreuz hergestellt (die SZ berichtete). Einige weitere Helfer, so Schelkle, haben ihm ab und zu geholfen das um die 500 Kilogramm schwere und 4,50 Meter hohe Holzkreuz zu bearbeiten, aber das meiste hat der Zimmermann im Ruhestand selbst gemacht.

Zu der Andachtsstunde beim Feldkreuz waren etliche Betzenweiler mit dabei. Pfarrer Martin Dörflinger und Theologiestudent Sebin Joseph, der zurzeit in der Pfarrei ein Praktikum absolviert, sowie die Ministranten fanden sich dann am Bussenkreuz ein. Pfarrer Dörflinger sprach die Segensworte und einige Gebete und Lieder vertieften die Andacht. Der Bussen, im Hintergrund zu sehen, verdeutlichte auch, warum das Kreuz das „Bussenkreuz“ genannt wird. Mit dem Bussenlied war dann auch die Segnung am Ende.

Blick auf Betzenweiler

Ob der ansprechenden Ausführung zollte Pfarrer Dörflinger dem Zimmermann Albert Schelkle Respekt. Der Herr schaue jetzt vom Kreuz direkt auf die Betzenweiler Gläubigen herab und halte schützend die Hände über sie.

In Anspielung auf den Funkmasten in unmittelbarer Nähe zum Feldkreuz, nannte Dörflinger diesen ein Zeichen der Technik und das Kreuz ein „Zeichen unseres Glaubens“. Während der Funkmast nach „oben“, aber nur bis zum Satellit verbinde, verbinde das Kreuz direkt mit dem Schöpfer.

Für den Kirchengemeinderat bedankte sich Georg Münst bei allen, die an dem schönen neuen Bussenkreuz beteiligt gewesen seien.

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