Wasser muss nicht mehr abgekocht werden

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Leitungswasser läuft in ein Glas
ARCHIV - ILLUSTRATION - Leitungswasser läuft am 08.03.2013 in Hannover (Niedersachsen) in ein Glas. In Herford müssen Haushalte derzeit ihr Trinkwasser abkochen, weil bereits zum zweiten Mal Keime im Wasser gefunden wurden. Die Suche nach der Ursache für die Belastung durch Coli-Bakterien laufe auf Hochtouren, berichtete Stadtwerke-Geschäftsführer Jeretzky am Donnerstag. (Foto: Archiv: Lukas Schulze/dpa)
Schwäbische Zeitung

Die Abkochanordnung für Trinkwasser in Bad Buchau und der Nachbargemeinde Kanzach ist seit Montag aufgehoben. Das teilt der Zweckverband für Wasserversorgung Federseegruppe mit. Demnach wurden bei einer weiteren Nachuntersuchung keine mikrobiologischen Verunreinigungen festgestellt.

Als Ursache hat das Labor folgendes festgestellt: Vergangene Woche wurden bei der Probenahme auch Abstriche und Materialien sichergestellt, welche auf Enterokokken getestet wurden. Nach dem vorliegenden Befund können diese Materialien für die Verkeimung als Ursache bestätigt werden. Als das Wasser enterokokkenfrei war, wurde stattdessen eine schwache Verkeimung mit Colibakterien festgestellt.

Der Befund veranlasst den Zweckverband zu Sanierungsarbeiten am Wasserbehälter, um weiteren Verunreinigungen entgegenzuwirken. Im Anschluss hierzu werde die Behälterkammer I, die derzeit noch außer Betrieb sei, gereinigt und mikrobiologisch untersucht. Sie werde erst wieder in Betrieb gehen, wenn sich mikrobiologische Verunreinigungen ausschließen lassen.

Der Zweckverband entschuldigt sich nochmals bei den Wasserverbrauchern für den grob einwöchigen Mehraufwand und andere Unannehmlichkeiten.

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