Klaus Weiss

Wohl einige tausend Besucher haben die Gelegenheit genutzt, die Gewerbeschau anlässlich der 750-Jahrfeier in Allmannsweiler zu besuchen. Das ganze Dorf hieß die Besucher willkommen und zeigte interessante Einblicke in das Allmannsweiler Gewerbe und ins Vereinsleben.

So viele Besucher waren in den vergangenen 750 Jahren wohl noch nie in der kleinen Gemeinde. Anlässlich der 750-Jahrfeier hatten die Allmannsweiler am Sonntag allerhand auf die Beine gestellt, was wohl viele Besucher der doch recht kleinen Gemeinde gar nicht zugetraut hätten. Die Allmannsweiler waren jedoch von vorneherein auf viel Besucher eingestellt. Fast an jeder Ecke waren Verpflegungsstände mit Speis und Trank zu finden – dazu noch in einer erfrischenden Vielfalt. Kaffee, Kuchen und Eis durfte natürlich auch nicht fehlen.

Für Kinder gab es reichlich Gelegenheit, sich auszutoben. Ob in einer der riesigen Traktor-Hüpfburgen oder beim Bobbycar-Rennen. Mal- und Bastelecke, Puppenspiel und Kinderschminken machten die Auswahl auch nicht einfach.

Die Feuerwehr und das THW waren ebenso im Programm mit eingebunden wie auch das Jugendhaus „Babalou“. In einem Infozelt war die Geschichte Allmannsweilers zu ergründen und vor dem Dorfgemeinschaftshaus unterhielt die Musikkapelle Reichenbach die Besucher.

Die 16 teilnehmenden Unternehmen an der Gewerbeschau, öffneten um 12 Uhr ihre Pforten und waren nicht nur ausstellende Betriebe, sondern boten auch die Möglichkeit zum Einkauf. So viel Gewerbe in der kleinen Gemeinde überraschte dann doch: Ob Bauunternehmen, Bildhauerei, Gala-Bau, ein Hofladen, Kreatives aus Holz, Landtechnik und Maschinenbau, zwei Milchviehbetriebe sogar als gläserne Produktionsstätte und auch die Pferdezucht. Weitere Einzelhändler, Versicherungsbüro und eine Praxis für Mediation sowie das Zentrum für spirituelle Heilweisen zeigten die Vielfalt in Allmannsweiler. Wem die Wege zu den einzelnen Betrieben zu weit war, konnte mit dem „Zügle“ fahren.

An alles hatten die Allmannsweiler gedacht, so auch an reichlich Parkplätze an den Dorfeinfahrten, die gegen Mittag so gut wie voll belegt waren und so das Interesse an der Gewerbeschau zeigten. Gegen Ende der Gewerbeschau waren bei den Ausstellern nur zufriedene Gesichter zu sehen. Viel Arbeit und Zeit sei in den vergangenen Tagen aufgebracht worden, um für den Tag gerüstet zu sein, meinte einer der Aussteller zufrieden –aber der Besucheransturm sei jede Minute wert gewesen.

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