Sich einmal wie Robin Hood fühlen

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Unter Anleitung von Bogenexperte Andreas Diehm konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Glück mit Pfeil und Bogen versuchen.
Unter Anleitung von Bogenexperte Andreas Diehm konnten die Kinder und Jugendlichen ihr Glück mit Pfeil und Bogen versuchen. (Foto: Narrenzunft Moorochs)
Laura Grimm

Etliche Kinder, darunter auch einige Jungnarren, sind der Einladung der Narrenzunft Moorochs aus Bad Buchau zum diesjährigen Kinderferienprogramm gefolgt. Eine Radtour führte die Gruppe zur Schussenquelle. Höhepunkt des Nachmittags war das Bogenschießen.

Treffpunkt war um 14 Uhr am Zunftheim der Narrenzunft Moorochs. Auf dem Platz davor sammelten sich die Kinder mit ihren Fahrrädern. Nach einer Begrüßung durch Nadine Grübel, die diesen Nachmittag organisiert hatte, stiegen alle auf ihre Fahrräder und der Platz vor dem Zunftheim leerte sich wieder. Über Sattenbeuren ging es zur Schussenquelle bei Bad Schussenried. Einige Erwachsene der Zunft begleiteten die 15 Teilnehmer. An der Schussenquelle angekommen, gab es als eine kleine Stärkung erst mal Schokoriegel und etwas zu trinken. Viele streckten ihre Füße in das kalte Wasser des Quellbachs oder balancierten auf den darin liegenden Steinen. Obwohl manche Steine etwas rutschig waren, fiel zum Glück niemand ins Wasser.

Der Bogenschießstand war schon aufgebaut und nachdem die Füße wieder trocken waren, konnte es losgehen. Nacheinander durften die Kinder und Jugendlichen ihr Glück mit Pfeil und Bogen versuchen. Es waren einige Talente dabei, die gleich die Scheibe trafen. Andere brauchten mehrere Versuche. Andreas Diehm, der Bogenexperte aus der Moorochsenzunft, erklärte, wie es ging. Man muss den Bogen mit gestrecktem Arm leicht schräg halten und dann die Sehne spannen. Da er selbst Bögen baut und auch Bogenbaukurse leitet, konnte er viele gute Tipps geben. „Das hier sind Blankbögen oder auch Primitivbögen“, erklärte er. Diese Bögen werden aus nur einem Stück Holz gemacht. Zum Schluss zeigte er noch sein Können, indem er mit zwei Pfeilen gleichzeitig schoss und sogar im Liegen die Scheibe traf.

Dann radelte die Gruppe zurück und war kurz nach 16 Uhr wieder am Zunftheim. Nachdem alle Fahrräder abgestellt waren, sammelte man sich am Feuer. Dort wurden über dem Grill Stockbrote gebacken oder Würstchen gegrillt. Ein interessanter Nachmittag klang schließlich bei einigen Ballspielen aus.

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