Schulneubau wächst in die Höhe

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Auf der Baustelle an der Federseeschule tut sich was. Von oben sind die Dimensionen des Erweiterungsbaus schon gut erkennbar.
Auf der Baustelle an der Federseeschule tut sich was. Von oben sind die Dimensionen des Erweiterungsbaus schon gut erkennbar. (Foto: Klaus Weiss)

Allmählich werden die Dimensionen des Erweiterungsbaus an der Bad Buchau Federseeschule sichtbar. Zurzeit werden die letzten Umfassungswände eingeschalt und zum Teil auch schon betoniert.

Ein Blick von oben auf die Baustelle zeigt auf der rechten hinteren Hälfte die fünf fertig betonierten Lerngruppenzimmer, darunter vier Klassenzimmer für bis zu 28 Schüler und ein Lernatelier mit 40 Arbeitsplätzen. In diesem Bereich befinden sich auch das Foyer und die Toiletten. Links davon soll einmal die großzügig dimensionierte Mensa für bis zu 134 Besucher ihren Platz finden und ganz links werden die Ausgabeküche und Technikräume sein. Insgesamt umfasst der Neubau 534 Quadratmeter.

Ab Herbst 2018 können die Schüler einziehen

Die Rohbauarbeiten liegen nach Auskunft von Hauptamtsleiter Helmut Müller gut im Zeitplan und seien sogar etwas der Zeit voraus. Im Spätherbst dürfte der Rohbau abgeschlossen und bis zum Schuljahresbeginn im September 2018 soll der Erweiterungsbau komplett fertig gestellt sein.

Dann steht den Federseeschülern deutlich mehr Platz zur Verfügung und die räumliche Situation dürfte sich entspannen. Denn laut Schulleiterin Elisabeth Sontheimer-Leonhardt verzeichnet die Schule wachsende Anmeldezahlen. Aus diesem Grund ist das vorläufig eingeschossige Gebäude auch so konzipiert, dass bei Bedarf ein weiteres Stockwerk aufgesattelt werden kann. Auch der Platz für ein dann notwendiges Treppenhaus ist bereits in den Plänen vorhanden.

Die Baukosten wurden zuletzt mit voraussichtlich 2,8 Millionen Euro beziffert. Ein Großprojekt, das der Gemeindeverwaltungsverband Bad Buchau als Schullräger alleine nicht hätte stemmen können. Ermöglicht wurde die Realisierung durch die Mittel aus der Schulbauförderung des Landes und dem Ausgleichsstock des kommunalen Finanzausgleichs.

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