Neueste Funde – frisch aus dem Moor

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Wolfgang Hohl vom Landesdenkmalamt erklärt die Freilegung eines Pfahlbauhauses.
Wolfgang Hohl vom Landesdenkmalamt erklärt die Freilegung eines Pfahlbauhauses. (Foto: Federseemuseum)
Schwäbische Zeitung

Weitere Termine mit Beginn um 14 Uhr im Federseemuseum sind am 23. August und am 30. August.

Im Federseemuseum ist ab sofort eine kleine Präsentation frisch ausgegrabener Funde aus den jüngsten Grabungen „Am Möwenweg“ und „Neuweiher II“ zu sehen. Dazu gibt es am Donnerstag, 9. August, um 14 Uhr, ein spezielles Angebot im Federseemuseum mit Rundgang durch die neue Dauerausstellung.

Es gibt Informationen zu den Funden und ihre archäologische Bedeutung sowie einer Präsentation der exquisiten Auswahl aus der aktuellen Grabung des Landesamtes für Denkmalpflege. Anschließend geht es weiter im eigenen Auto oder in Fahrgemeinschaften zur nahe gelegenen Ausgrabung in Bad Buchau. Hier empfängt der örtliche Grabungsleiter die Teilnehmer und übernimmt sie zur weiteren Führung an Ort und Stelle. Dabei kann man den Ausgräbern über die Schulter schauen, es gibt Erklärungen der neuesten Funde und zum Umgang mit dem geborgenen Material.

Klein aber fein ist die Auswahl der Funde, die noch vor kurzer Zeit umgeben waren von Morast und Schlamm. Mehrere tausend Jahre lang lagerten sie im feuchten Moorboden und blieben deshalb so hervorragend erhalten. Das aktuelle Fundspektrum reicht von den Rentierjägern der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Damit kann erstmals eine Periode erforscht werden, aus der bislang noch keine Dörfer bekannt waren.

Weitere Termine mit Beginn um 14 Uhr im Federseemuseum sind am 23. August und am 30. August.

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