Nabu-Führung: Der Federsee ist Winterquartier für viele Tiere

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Nabu-Führung: Der Federsee ist Winterquartier für viele Tiere
Nabu-Führung: Der Federsee ist Winterquartier für viele Tiere (Foto: Leonie Seifert)
Schwäbische Zeitung

Seltene Gäste aus Nordeuropa halten sich im Winter am Federsee auf – eine ideale Möglichkeit für Naturfreunde, Vogelarten kennenzulernen, die während des Sommers in der nordischen Taiga oder Tundra leben. Das Nabu-Naturschutzzentrum Federsee lädt am Donnerstag, 6. Februar, ab 15.30 Uhr zur Beobachtung dieser Wintergäste ein. Im Winter kann man im Federseemoor einen der seltensten Greifvögel Deutschlands beobachten. Für die Kornweihe ist es das wichtigste Rast- und Überwinterungsgebiet im gesamten südlichen Mitteleuropa. Vom Aussichtsturm des Federseestegs sieht man mit etwas Glück eine Kornweihe in einen Schlafplatz im Schilf einfliegen. Passend zum Welttag der Feuchtgebiete am vergangenen Sonntag beleuchtet der Nabu bei der Führung auch die wichtige Bedeutung des Federseemoors als Rastplatz für Zugvögel, die an Feuchtlebensräume gebunden sind. Durch das Fernrohr können die Führungsgäste außerdem Gänsesäger hautnah beobachten, das sind entengroße Wasservögel, die in der nordischen Taiga brüten und am Federsee überwintern. Sie sind perfekt an die Unterwasserjagd nach kleinen Fischen angepasst: Mit Sägezähnchen am Schnabel halten sie ihre schlüpfrige Beute fest. Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden. Kaffee und Tee zum Aufwärmen nach der Beobachtungstour sind im Führungseintritt inklusive. Treffpunkt ist das Nabu-Zentrum Federsee in Bad Buchau. Infos und Newsletter zur Federseenatur: www.NABU-Federsee.de. Foto: Leonie Seifert

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