Mittendrin in der Geschichte: Keltisches Lagerleben im Federseemuseum

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Mittendrin in der Geschichte: Keltisches Lagerleben im Federseemuseum
Mittendrin in der Geschichte: Keltisches Lagerleben im Federseemuseum (Foto: Federseemuseum Bad Buchau)
Schwäbische Zeitung

Die Keltengruppen „Carnyx“ und die „Historische Darstellungsgruppe München“ schlagen an beiden Pfingstfeiertagen, 20. und 21. Mai, ihr Lager im archäologischen Freigelände des Federseemuseums auf. Über diesen Weg der „Living History“ möchte das Federseemuseum die Geschichte der Kelten anschaulich präsentieren und für die Besucher erlebbar machen. Das archäologische Freigelände soll dabei einmal mehr zur Bühne werden für ein lebendiges und zugleich authentisches historisches Geschehen mit über zwei Dutzend Darstellern. Die Keltentruppe „Carnyx“ (im Bild) und die „Historische Darstellungsgruppe München“ zählen zu den renommiertesten Living-History- Gruppen im süddeutschen Raum. Ob keltisches Handwerk, Wirtschaftsweise, Ernährung oder Kriegskunst und Religion – durch lebensnahe Präsentationen wollen sie „ihre Zeit“ fundiert und informativ in Szene setzen. Dabei basieren die verwendeten Alltagsgegenstände auf originalen Vorbildern, Museumsstücken oder archäologischen Funden. An beiden Tagen können die Museumsbesucher „live“ am historischen Geschehen teilnehmen und miterleben, wie sich der Alltag und das Lagerleben bei den Kelten gestaltete. Dabei sollen sie ebenso Einblicke in den historischen Hintergrund der Menschen und ihrer Lebensumstände erhalten und anhand vieler praktischer Beispiele eine detailgetreue Präsentation der Lebensweise in der jeweiligen Epoche bekommen. Zu den herausragenden Funden der Region gehört der spätkeltische Weihefund aus Kappel bei Bad Buchau, den Archäologen und Wissenschaftler zu Recht als einen der bedeutendsten weltweit einordnen. Dazu zählt auch ein kunstfertig geschmiedetes Blasinstrument, das keltische Schlachthorn, genannt „Carnyx“, wie auch die Feuerböcke mit aufwendig gearbeiteten, behörnten Vogelfigurinen, die Wahrzeichen des Federseemuseums und auch Logo sind. Foto: Federseemuseum

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