Mit der „Sauschwänzlebahn“ durch den Schwarzwald

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 Die Bad Buchauer waren mit der Sauschwänzlebahn unterwegs.
Die Bad Buchauer waren mit der Sauschwänzlebahn unterwegs. (Foto: Patrick Seeger)
Schwäbische Zeitung

Alle zwei Jahre packt den Bad Buchauer Jahrgang 1947 das Fernweh. Ziel des diesjährigen Ausflugs war der Südschwarzwald. Bei strahlend blauem Himmel startete der Bendel-Bus in Richtung Blumberg. Straßenbaumaßnahmen im Bereich Tuttlingen bescherten den 31-köpfigen Ausflugsteilnehmern noch einen Abstecher auf die südliche Schwäbisch Alb.

Als sich der Bus mit der gut gelaunten Reisegesellschaft dem Blumberger Bahnhof näherte, war schon von weitem die Dampf- und Rauchsäule der Lokomotive der „Sauschwänzlebahn“ wahrnehmbar. In Blumberg stieß noch Klassenkameradin Sibylle hinzu. Von der guten Laune der Buchauer Jahrgänger ließen sich auch die jungen Schweizer Mitreisenden samt Zugbegleiter anstecken. Letzterer untersagte mit Augenzwinkern die Intonierung der „Schwäbischen Eisenbahn“ – schließlich befinde man sich in ja einem badischen Zug.

In der „Schwarzwald-Klinik“

Die Eisenbahnfahrt endete in Weizen. Ab hier ging es weiter in Richtung Rothaus. Dank einer Umleitung lernten die Ausflugsteilnehmer ganz neue Schwarzwaldregionen kennen. Beim Mittagessen im Restaurant der Badischen Staatsbrauerei Rothaus wurde den Buchauern auch überraschenderweise eine Grußbotschaft von Klassenkameradin Ursula übermittelt.Die Besichtigung der durch die Fernsehserie „Schwarzwald-Klinik“ bekanntgewordene Heimstatt von Prof. Brinkmann war nächster Programmpunkt. Das sogenannte „Hüsli“ ist heute ein durchaus sehenswertes Heimatmuseum des Landkreises Waldshut, in dem interessante Schwarzwälder Heimatkunst aus vielen Zeitepochen Platz gefunden hat.

Letztes Ziel war Schluchsee. Die zunächst vergebliche Suche nach einem offenen Café trübte etwas die Stimmung der Reiseteilnehmer, zumal es nur den Teilnehmern, die gut zu Fuß waren, gelang, eines der im oberen Ortsteil liegenden Cafés zu besuchen. Bei der Heimfahrt waren aber alle wieder in Frohsinn vereint. Der vom Wettergott begünstigte Ausflug endete schließlich spät abends für die meistern im „Rosengarten“ in Bad Buchau.

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