Mehr lebendige Natur in der Gemeinde

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 Wolfgang Fischer, Hansjörg Glauner und Albert Menz lernten die Besonderheiten bei der Anlage von Wildblumenwiesen kennen.
Wolfgang Fischer, Hansjörg Glauner und Albert Menz lernten die Besonderheiten bei der Anlage von Wildblumenwiesen kennen. (Foto: Gemeinde Dürnau)
Schwäbische Zeitung

Rund 40 Mitarbeiter aus sieben „Natur nah dran“-Kommunen haben an einem Workshop im Rahmen des Förderprojekts „Natur nah dran“ in Rottweil teilgenommen. Aus Dürnau waren Wolfgang Fischer, Hansjörg Glauner und Albert Menz dabei. Unter praktischer Anleitung des Nabu und des Naturgartenplaners Dr. Reinhard Witt wurden städtische Flächen vorbereitet, mit Wildpflanzen bestückt und zu Lebensräumen für Pelzbienen, Schwalbenschwänze und Stieglitze umgestaltet.

Die Teilnehmer lernten die Besonderheiten bei der Anlage von Wildblumenwiesen kennen und erhielten Tipps zum Setzen von Wildpflanzen. Auch wurde nochmals betont, wie wichtig die sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds ist. Dieser sollte für das Gedeihen der Wildpflanzen möglichst mager und unkrautfrei sein, weshalb auch Schotter und sauberer Kompost eingearbeitet wurden. Neben Dürnau und Rottweil waren auch die Projektkommunen Bad Krozingen, Engstingen, Kehl, Lauchringen und Sigmaringen vertreten.

„Wir können es kaum erwarten, dass die in diesem Jahr mit ‚Natur nah dran‘ angelegten Wildblumen und Stauden in ein paar Monaten anfangen zu blühen“, sagt Martin Klatt vom Nabu. „Auch in Dürnau darf sich die Bevölkerung auf mehr lebendige Natur mitten in ihrer Gemeinde freuen. Schließlich profitieren nicht nur Bienen und Schmetterlinge – die naturnahen Flächen laden Besucher zum Verweilen, Staunen und Erleben ein.“ Doch vorerst heißt es: Geduld bewahren. Denn naturnahe Flächen benötigen etwas mehr Zeit, um sich zu entwickeln, sind dafür aber nachhaltige kleine Biotope für viele Jahre.

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