Mehr als 500 Paar Socken warten auf Käufer

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Eine große Auswahl erwartet die Besucher des Adventsbasars.
Eine große Auswahl erwartet die Besucher des Adventsbasars. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Die Bürgerinitiative Marienheim mit ihrer Strickgruppe veranstaltet in diesem Jahr einen etwas anderen Adventsbasar als sonst üblich. Um die Bewohner nicht zu gefährden, muss die Veranstaltung am Samstag, 21. November, ins evangelische Gemeindehaus in die Karlstraße verlegt werden. Gerade in den Zeiten des Rückzugs haben die Frauen reichlich Ware gestrickt und gebastelt, die jetzt auch verkauft werden soll.

Um eine sichere Umgebung zu gewährleisten, wurden die Öffnungszeiten – 10 bis 17 Uhr – stark ausgeweitet. Zutritt zum Gemeindehaus ist nur mit einer Mund-Nasenmaske gestattet. Außerdem können immer nur maximal zehn Personen eintreten. Die Strickfrauen führen eine reine Verkaufsveranstaltung durch, leider wird daher auch die Bewirtung wegfallen.

Warum sollte man dann überhaupt kommen? Die Strickgruppe hat eine breite Palette an Waren anzubieten. Mehr als 500 Paar Socken suchen ihren Mann, bzw. ihre Frau. Daneben gibt es Handschuhe, Stulpen, Schals und Loops, Hausschuhe, Babysachen, Puppen, Topflappen, Schürzen und eine große Auswahl an kleinen Geschenkartikeln.

Wie immer kommt der Erlös des Verkaufs den Marienheim-Bewohnern zugute. Im Augenblick finanzieren die Strickfrauen verstärkt die Unterhaltung im Haus. Ein regelmäßiger Kinoabend wird ermöglicht, Tablets wurden angeschafft, um den Bewohnern den Kontakt zu Angehörigen zu erleichtern und einige Kleinigkeiten, die den Alltag etwas auflockern. Für den Einzug ins neue Haus im nächsten Jahr sind einige größere Anschaffungen geplant, so etwa Fitnessgeräte für jede Station, die die Möglichkeit bieten, Kraft, Ausdauer und den Kreislauf zu trainieren.

Das Strickfrauenteam bittet die Besucher darum, über den Tag verteilt zu kommen. Es ist genügend Ware da – begehrte Artikel werden stündlich neu aufgelegt, sodass jeder eine Chance hat.

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