London wird zum fliegenden Klassenzimmer

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Eine Fahrt mit dem Riesenrad London Eye gehörte für die Progymnasiasten natürlich unbedingt zur London-Fahrt dazu.
Eine Fahrt mit dem Riesenrad London Eye gehörte für die Progymnasiasten natürlich unbedingt zur London-Fahrt dazu. (Foto: Progymnasium)
Schwäbische Zeitung

Während ihrer achttägigen Kulturfahrt in London haben die Achtklässler des Progymnasiums Bad Buchau ihre Kenntnisse über englische Kultur und Geschichte vertieft. Die Anreise erfolgte jedoch nicht mit dem Flugzeug, sondern mit dem Bus – dafür wurden die Schüler auf der Fähre mit dem Blick auf die weißen Klippen von Dover belohnt.

Bei einem Stadtrundgang konnte das im Unterricht erworbene Wissen über London umgesetzt werden – wie gelangt man vom Trafalgar Square zum Buckingham Palace? Für längere Strecken galt es, das U-Bahnsystem zu durchschauen, um auch in der Rush Hour sicher von A nach B zu gelangen. Interessant war dabei für die Schüler, dass der Arbeitstag in London deutlich später startet als in Deutschland.

Die Exkursion verknüpfte die Geschichte des Landes mit modernen Sehenswürdigkeiten. Im Tower und in der Westminster Abbey erfuhren die Schüler viel über das mittelalterliche England . Die Führung durch das nachgebaute Globe Theatre ließ die Welt zu Shakespeares Zeit lebendig werden. Für einen Penny konnte man damals die Aufführungen der Stücke genießen, die auch heute noch im Englischunterricht behandelt werden. Die moderne Seite Londons repräsentierte das Wembley-Stadion, das seit seiner Fertigstellung im Jahr 2007 das zweitgrößte Fußballstadion Europas ist. Auch die nicht-fußballbegeisterten waren von der Größe und Konstruktion beeindruckt und freuten sich, einen Blick hinter die Kulissen, in Fall in die Umkleidekabinen der Spieler, werfen zu dürfen. Auch ein Besuch des Musicals „Der König der Löwen“, eine Fahrt mit dem Riesenrad London Eye und das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds standen auf dem Programm. Beim Einkaufen, den englischen Führungen, beim Nachfragen im Hotel und sich häufig ergebenden Gesprächen konnten die Schüler zudem ihre Sprachkenntnisse anwenden und verfeinern.

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