Kult und Glaube in der Bronzezeit

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 Als bronzezeitliche Priesterin nimmt Rosi Stadler die Besucher des Federseemuseums mit auf eine Zeitreise.
Als bronzezeitliche Priesterin nimmt Rosi Stadler die Besucher des Federseemuseums mit auf eine Zeitreise. (Foto: Federseemuseum)
Schwäbische Zeitung

Um„Kult und Glaube in der Bronzezeit“ geht es am Sonntag, 18. August, von 12 bis 17 Uhr im Federseemuseum Bad Buchau. Im Gewand einer bronzezeitlichen Priesterin nimmt Rosemarie Stadler die Museumsbesucher mit auf eine spannende kulturhistorische Spurensuche: Von der Bedeutung göttlicher Schiffe und dem ewigen Kreislauf der Sonne, über den „Wasservogel“, prominentestes Beispiel religiöser Symbolik, bis hin zur Interpretation von Speichenrad und Radkreuz.

Wie lässt sich die Religiosität unserer Vorfahren auch ohne überlieferte Schriftsprache überhaupt erschließen? Auf die Frage nach der Spiritualität des vorzeitlichen Menschen und den Ursprüngen unserer Religion nähert sich die Living-History-Darstellerin heiligen Orten, sakralen Stätten und Kultplätzen der Menschheit. Einzigartige Exponate, die in der Dauerausstellung zu sehen sind, sollen die Besucher dabei in ein weitgespanntes religiöses Spektrum einbinden, das für den Glauben und die Wurzeln unserer heutigen Religion eine wichtige Rolle spielen.

Wie jeden Sonn- und Feiertag gibt es von 13.30 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, mit dem Einbaum den Museumsteich zu umrunden oder sich im Speerschleudern zu üben, wie einst die Jäger der Eiszeit. Wer mag, kann sich Stockbrot backen am Lagerfeuer und um 15 Uhr sind alle Besucher eingeladen, sich einer kostenlosen Führung durch das archäologische Freigelände anzuschließen.

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