Flugzeugabsturz: Geplanter Rundflug endet tödlich

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 Mit Unterstützung der Feuerwehr begann ein Spezialist der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen mit den Untersuchungen.
Mit Unterstützung der Feuerwehr begann ein Spezialist der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen mit den Untersuchungen. (Foto: Klaus Weiss)
Schwäbische Zeitung
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Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in der Nähe von Tiefenbach kam am Samstag gegen 12.45 Uhr bei Tiefenbach eine 59-jährige Passagierin ums Leben, der 55-jährige Pilot wurde schwer verletzt. Das Flugzeug vom Typ Ikarus C 42 war vor dem Absturz zu einem Rundflug vom Flugplatz Mengen aus gestartet, teilt die Polizei mit.

Nach ersten Erkenntnissen hat das Flugzeug gegen 12.45 Uhr einen höheren Baum gestreift und ist etwa 100 Meter weiter in einen Maisacker neben der Straße in Richtungen Hofen gestürzt. Im Bereich des Baumes wurden später Flugzeugteile gefunden, und im Fahrwerk der Maschine waren kleinere Äste des Baumes zu sehen.

Hubschrauber der Bundespolizei im Einsatz

Der Rettungsdienst, Notarzt und die Stützpunkt-Feuerwehr aus Bad Buchau sowie die Ortswehren aus Tiefenbach, Seekirch und Alleshausen eilten an die Absturzustelle. Beide Insassen wurden von den Einsatzkräften zunächst aus dem Wrack befreit, bei der Frau konnte der Notarzt jedoch nur noch den Tod feststellen, während der Pilot mit dem Rettungshubschrauber schwerverletzt in eine Klinik geflogen wurde.

Die Polizei sicherte am Absturzort zunächst Spuren und sperrte den Absturzbereich ab. Ein Hubschrauber der Bundespolizei überflog den Unfallort und landete danach in der Nähe. Ein Spezialist der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) vom Flugplatz in Tannheim begann mit Hilfe einiger Feuerwehrangehöriger, das Wrack zu zerlegen, um seine Untersuchungen zur Absturzursache durchführen zu können. Dabei wurden dann auch die schweren Beschädigungen im Cockpit sichtbar. Rund sechs Stunden waren die Einsatzkräfte an der Absturzstelle beschäftigt, bevor ein Abschleppunternehmen das von der Staatsanwaltschaft sichergestellte Wrack abtransportieren durfte.

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