Ehrenamt wird besser honoriert

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Schwäbische Zeitung

Ehrenamtliche erhalten künftig in Uttenweiler eine etwas höhere Entschädigung für ihren Einsatz. In seiner jüngsten Sitzung hat der Uttenweiler Gemeinderat mit einstimmigem Beschluss die Entschädigungssätze angehoben – rechtzeitig vor den Wahlen, damit auch die Wahlhelfer von dieser Entscheidung profitieren können.

„Bei den Kommunalwahlen zu helfen, ist kein Zuckerschlecken“, argumentierte Bürgermeisterstellverteter Elias Ihle. „Da dürfen’s schon runde Beträge sein.“ Jetzt vor der Wahl am 26. Mai sei der richtige Zeitpunkt für eine Erhöhung.

Schließlich sind die Helfer am Wahltag schon vor der Öffnung des Wahllokals um 8 Uhr auf den Beinen – und wenn bis 18 Uhr die letzten Stimmzettel in die Urne geworfen werden, ist ihr Einsatz noch lange nicht zu Ende. Für die Wahlhelfer wie für die anderen Ehrenamtlichen gelten künftig folgende Sätze: Für einen Einsatz bis zu drei Stunden gibt es 20 Euro (bislang 15 Euro), für bis zu sechs Stunden 35 Euro (bislang 28 Euro) und für mehr als sechs Stunden gilt der Tageshöchstsatz von 50 Euro (bislang 41 Euro). Der erste Stellvertreter des Bürgermeisters erhält eine jährliche Entschädigung von 1300 Euro (bislang 1278 Euro).

„Im Vergleich zu anderen Gemeinden sind wir damit eher im unteren Bereich angesiedelt“, stellte Georg Schrodi fest. In seiner bisherigen Amtszeit habe sich der Satz praktisch nicht verändert, wohingegen sich ein Stuttgarter Gemeinderat sein Mandat mit 1500 Euro vergüten lässt – im Monat, wohlgemerkt.

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