Das Schild ist mittlerweile abmontiert. Der Buchauer Polizeiposten in der Schussenrieder Straße 2 ist nun offiziell Geschichte.
Das Schild ist mittlerweile abmontiert. Der Buchauer Polizeiposten in der Schussenrieder Straße 2 ist nun offiziell Geschichte. (Foto: Stadt Bad Buchau)

Eigentlich war der Bad Buchauer Polizeiposten in der Schussenrieder Straße 2 schon längere Zeit verwaist – nun wurde er auch offiziell geschlossen. Präsent sei die Polizei in der Kurstadt natürlich auch weiterhin, sagt Polizeisprecher Uwe Krause.

Das Schild ist abmontiert – und damit endet die Geschichte des Polizeipostens in Bad Buchau nun auch offiziell. Große Änderungen müssen die Buchauer damit aber wohl nicht befürchten. Der Polizeiposten sei ohnehin schon seit einigen Jahren nicht mehr besetzt gewesen, so Polizeisprecher Uwe Krause gegenüber der SZ. Allerdings habe bis jetzt ein Mietverhältnis mit dem Eigentümer des Gebäudes bestanden, das nun abgewickelt wurde. So wurde diese Woche die Übergabe der Mietsache vollzogen und die letzten Hinweise auf den Polizeiposten beseitigt. Im Grunde also nicht mehr als ein symbolischer Akt.

Schon 2007 waren die Polizeiposten in Bad Buchau und Bad Schussenried zusammengelegt worden, um beim Personaleinsatz beweglicher zu sein, blickt Polizeisprecher Krause zurück. Ab 2012 sei Bad Buchau nur noch zu festen Präsenzzeiten in drei Tagen die Woche besetzt gewesen. „Aber im Rahmen der Streifentätigkeit war Bad Buchau auch da natürlich genauso abgedeckt wie andere Gemeinden auch“, so Krause. Weil die Präsenzzeiten kaum nachgefragt wurden, seien sie schließlich ganz eingestellt worden.

Seither wird Bad Buchau komplett über die Streife bedient. Tagsüber übernehme diese Aufgabe die Polizeibeamten des Polizeipostens Bad Schussenried, die den Buchauern bei ihren Anliegen auch als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Nachts und an Wochenenden fährt die Streife des Polizeireviers Riedlingen, zu dem der Polizeiposten Bad Schussenried gehört, nach Bad Buchau. „Es gibt Streifenpläne, in denen geregelt ist, wann welcher Bereich abgedeckt werden muss“, erklärt Krause. Besondere Berücksichtigung finden Brennpunkte, etwa bei einer Straftatenserie. Hinzu kämen anlassbedingte Streifen und Kontrollen zur Verkehrssicherheit und Bekämpfung von Straftaten.

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