Buchauer messen sich mit internationaler Konkurrenz

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Beim Wettbewerb kommt es auf jede Sekunde an und jeder Handgriff muss perfekt sitzen.
Beim Wettbewerb kommt es auf jede Sekunde an und jeder Handgriff muss perfekt sitzen. (Foto: KLAUS WEISS)
Klaus Weiss

Am Samstag treten zehn Mitglieder der Bad Buchauer Feuerwehr-Wettbewerbsgruppe in Mulhouse im Elsass /Frankreich bei der vierten Grenzlandmeisterschaft der traditionellen Feuerwehr-Wettbewerbe an. 84 Gruppen aus fünf Nationen nehmen daran teil, die Bad Buchauer sind eine von vier Gruppen aus Baden-Württemberg.

Nach den unvergesslichen Erlebnissen bei der Deutschen Feuerwehrmeisterschaft 2016 in Rostock haben sich die Buchauer Feuerwehrleute entschlossen, in diesem Jahr bei einem internationalen Wettbewerb anzutreten: dem vierten „championnat frontalier des concours traditionnels pour sapeurs-pompiers“. Der Landesfeuerwehrverband Elsass ( L’Union Départementale des Sapeurs-Pompiers du Haut-Rhin) hat den Wettbewerb zur Grenzlandmeisterschaft der traditionellen Feuerwehr-Wettbewerbe ausgeschrieben.

Seit Mai übte die Buchauer Feuerwehr-Wettbewerbsgruppe, zusätzlich zum regulären Übungs- und Einsatzdienst, intensiv nach den Vorgaben der Veranstalter den vorgeschriebenen Löschangriff sowie einen Staffellauf im Bad Buchauer Federseestadion. Bei 84 Gruppen ist die Zahl der Mitstreiter groß, die den Buchauern sicher einiges abverlangen werden. Auf acht Parallelbahnen werden beim Wettbewerb 214 Starts angepfiffen, bei denen ein exakt vorgegebener Ablauf verlangt wird. Die Einsatzbefehle werden zudem in französischer Sprache erfolgen und jeder falsche Handgriff wird mit Strafsekunden belegt.

Kürzlich trafen sich die Feuerwehrsportler noch einmal zum Abschlusstraining im Federseestadion. Im Beisein etlicher Schlachtenbummler wurde der Ablauf mehrmals durchgespielt und die gestoppten Zeiten gaben durchaus Anlass zur Hoffnung auf einen guten Platz. Dabei sein, sei alles, sind die zehn Teilnehmer einer Meinung. Ein Gewinn sei in erster Linie die körperliche Fitness („Fit for Firefighting“), die Stärkung des Teamgeists, die sichere Handhabe von feuerwehrtechnischem Gerät und das Einüben von Standardabläufen für den Einsatzfall. Aber auch Kameradschaft und fachlicher Austausch über Ländergrenzen hinweg gehöre dazu. Kommandant Klaus Merz verfolgte ebenfalls gespannt die Abschlussübung und wünschte dem Wettbewerbsteam aus Bad Buchau viel Erfolg in Frankreich. Schon am Donnerstag werden sich die „Kämpfer” auf den Weg machen, um am Samstag dann ausgeruht an den Start gehen zu können.

Die Mitglieder der Wettbewerbsgruppe: Philipp Blöss, Peter Breimaier, Bernd Briem, Sebastian Daiber, Konrad Frosdorfer, Michael Hummler, Martin Schulze, Fabian Schuster, Rainer Sobel und Maximilian Wiest.

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