SVO fühlt sich wohl im Bezirk Riß

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August Braun

Rundum wohl fühlt sich der SV Oggelsbeuren inzwischen im Fußballbezirk Riß und auch die Zusammenarbeit in der Spielgemeinschaft mit dem TSV Attenweiler funktioniert bestens. So lautet die Kernaussage von Frank Maigler, einem der drei Vorsitzenden des SV Oggelsbeuren. Lange Zeit waren die Oggelsbeurer Fußballer im Bezirk Donau, ehe sie eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Attenweiler eingingen und den Bezirk wechselten. Eine kurze Rückschau und Bilanz auf die vergangenen zwei Jahre.

Zur Vorgeschichte: Das entscheidende Datum für den Wechsel in den Bezirk Riß für den SVO war der 22. Juni 2018. Der bis dahin selbstständige SV Oggelsbeuren musste als A-Kreisligist im Relegationsspiel im Bezirk Donau gegen den damaligen Kreisliga-B-Vertreter TSV Rißtissen antreten. Die Zusammenarbeit mit dem TSV Attenweiler für die kommende Spielzeit war bereits vor dem Spiel besiegelt – und die Abmachung lautete: Sollte der SV Oggelsbeuren das Relegationsspiel gewinnen, wechselt der TSV Attenweiler in den Bezirk Donau. Verliert jedoch Oggelsbeuren das Relegationsspiel, wechselt der Verein in den Bezirk Riß. Die Partie endete auf dem Sportgelände in Unterstadion mit einer 1:2-Niederlage des SV Oggelsbeuren nach Verlängerung, somit war der Wechsel in den Bezirk Riß beschlossene Sache.

Die erste Saison der Spielgemeinschaft 2018/19 in der Kreisliga B2 Riß war die erste Spielzeit für den geografisch zum Landkreis Biberach gehörenden SV Oggelsbeuren (Oggelsbeuren ist ein Teilort von Attenweiler). Frank Maigler findet es wie seine Spieler nach wie vor interessant und spannend, die vielen neuen Sportplätze im Bezirk Riß kennenzulernen. „Dass wir nicht zu lange suchen müssen, dafür sorgen unsere Kameraden vom TSV Attenweiler, die im Rißbezirk zu Hause sind“, so Maigler weiter.

Darüber hinaus macht der SVO-Verantwortliche keine großen Unterschiede zwischen den beiden Bezirken Donau und Riß aus. Maigler: „ Es gibt in beiden Regionen extrem starke Mannschaften und auch welche, die an der unteren Leistungsgrenze sind.“ Auch bei den Zuschauerzahlen stellt er keine Abweichungen fest. „Hüben wie drüben gibt es Sportplätze mit viel Zulauf, aber auch magere Kulissen.“ Auch in puncto Spielstärke sieht Maigler keine Unterschiede. „Wir tun uns jetzt halt leichter, weil wir einen größeren Kader haben.“ Und was die Entfernungen zu den Spielstätten angeht, „halten sich selbst bei den Aufwärtsfahrten die zu fahrenden Kilometer die Waage“, so der Vorsitzende.

Sportlich betrachtet war die Gründung der SGM bisher auf jeden Fall ein Erfolg. In der Saison 2018/19 erfolgte der Aufstieg in die Kreisliga A2 über die Relegation. Die Spielzeit 2019/20, die abgebrochen wurde, beendete die SGM mit einem für einen Aufsteiger hervorragenden sechsten Tabellenplatz.

Es gibt also aus Sicht des SV Oggelsbeuren keine großen Unterschiede zwischen Riß und Donau, einzig die Sportanlagen und die dazugehörigen Räumlichkeiten waren dem SVO zunächst fremd. Die Erfahrungen der Oggelsbeurer sollte manchen Vereinen die Angst nehmen, wenn sie bei der vom Württembergischen Fußballverband geplanten Neueinteilung der Bezirke in der nahen Zukunft die eingefahrenen Pfade verlassen müssen. Allerdings dürften für viele Vereine dann die Fahrten zu den Auswärtsspielen länger werden.

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