Spaß mit Strahlrohr und Feuerlöscher

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Der Nachmittag „Nah an der Feuerwehr“ fand beim Altheimer Ferienprogramm reges Interesse.
Der Nachmittag „Nah an der Feuerwehr“ fand beim Altheimer Ferienprogramm reges Interesse. (Foto: Kurt Zieger)
Kurt Zieger

Für 25 Kinder war schon die Hausführung durch das Altheimer Feuerwehrhaus interessant. Doch richtig spannend wurde es bei einzelnen Aktionen, die so gar nicht nach Feuerwehr-Spielen aussahen.

Zusammen mit seinen Feuerwehrkameraden Christian Paul, Dominik Dreher, Oliver Schneider-Bader, Markus Strahl, Martin Schmid und Achim Vogel hat sich Kommandant Bernd Wiedmann eine vielfältige Abfolge für einen interessanten Nachmittag im Rahmen des Altheimer Ferienprogramms ausgedacht. Er begann mit einem Rundgang durch das Feuerwehrhaus.

Wiedmann erklärte seinen jungen Gästen, dass jeder Feuerwehrmann seinen festen Platz im Haus hat und dass jeder in der langen Schrankwand sein bestimmtes Fach besitzt. Darin ist alles absolut griffbereit geordnet: Helm, Feuerwehranzug und Schuhe. „Wenn Alarm ausgelöst wird, muss es möglichst schnell gehen“ erklärte er, „ irgendwo könnte es brennen oder Menschen sind in Gefahr. Da darf man keine Zeit verlieren.“ Deshalb braucht man auch Räume wie in einer Schule, wo man regelmäßig üben und Neues lernen kann.

Vor dem Feuerwehrhaus waren die beiden Feuerwehrautos geparkt, die zur Altheimer Wehr gehören. Allein das zu sehen, was in ihnen verborgen ist, löste Erstaunen aus. Richtig knifflig war, wie man beispielsweise aus Einzelteilen mit Kupplungen Schläuche verlängern kann. Für manche Kinder sah das alles wie große Geschicklichkeitsspiele aus. Und erst noch so richtig spritzen, das mag doch jeder! Voll Begeisterung war man dabei, als man mit Strahlrohr und Ball seine Treffsicherheit unter Beweis stellen konnte. Das waren Wasserspiele, die allen Spaß machten.

Doch fast ängstlich schauten die einen anfangs zu, als ein Feuerlöschtrainer in Aktion trat. „Auf diese Art kann man eine richtige Flamme löschen“ erklärte Wiedmann. Erst mit der Zeit nahm die Angst ab, zumal der Kommandant erklärte, dass auch Erwachsene mit diesem Trainer üben.

Zu den Höhepunkten des vielseitigen, interessanten und doch kindgerecht ausgerichteten Nachmittags gehörte eine realistische Einsatzfahrt, um ein brennendes Objekt zu löschen. Bereits bei der Anfahrt gab es spannungsvolle Blicke, denn man wusste nicht, wo etwas brennt und was es zu löschen gibt.

Doch letztlich ist alles gutgegangen. Für die Kinder war es spannend und lustig, und beim abschließenden Grillen waren natürlich alle voll bei der Sache. Kommandant Wiedmann hofft natürlich, dass durch solche Aktionen wie der Teilnahme am Ferienprogramm zu späterer Zeit vielleicht doch mancher Lust bekommt, sich näher mit der Arbeit etwa bei der Jugendfeuerwehr zu befassen

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