Kirchplatz soll barrierefrei werden

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 Als provisorische Wintersicherung wurde auf dem Rathausplatz Asphaltmaterial eingebaut. Später soll ein barrierefreier Weg ges
Als provisorische Wintersicherung wurde auf dem Rathausplatz Asphaltmaterial eingebaut. Später soll ein barrierefreier Weg geschaffen werden. (Foto: Kurt Zieger)
Kurt Zieger

Der Kirchplatz um Altheims Martinskirche bildet ein besonderes Ensemble. Doch auch hier im Pflasterbereich mussten Gasleitungen verlegt werden. Diese Wunden im Straßenbild könnten nun in eine Art barrierefreier Nutzung umgewandelt werden.

Wegen des Einbaus der Gasversorgungsleitungen musste auch im Bereich zwischen Goethe- und Donaustraße Pflastermaterial ausgebaut werden. Als provisorische Wintersicherung hat Firma Eberhard aus Waldhausen Asphaltmaterial eingebaut.

Inzwischen gingen bei der Gemeindeverwaltung vermehrt Anfragen ein, ob man zwischen Goethe- und Donaustraße nicht eine Art barierrefreie Verbindung schaffen könnte. Dies, so wurde argumentiert, wäre für ältere Gemeindebewohner, für Mütter mit Kinderwagen, für Rollstuhlfahrer und auch für Radfahrer eine große Erleichterung.

Die Verwaltung legte dem Gemeinderat eine Möglichkeit vor, angrenzend an die bestehende Entwässerungsrinne mit einem etwa 1,50 Meter breiten Band die entstandene Lücke des Pflasterbelags zu schließen. Das vorhandene Großpflaster müsste entsprechend geschnitten und dem neuen Belag angepasst werden, um auch optisch eine Einheit herzustellen. Für dieses neue Band wären Asphaltbelag, Beton- oder Granitpflaster denkbar, wie es bereits jetzt schon etwa zwischen Kreissparkasse und Pfarrhaus eingebaut ist. Preislich gesehen ist Asphalt am günstigsten, Granitpflaster am teuersten. Die gesamte Maßnahme wäre über das Landessanierungsprogramm förderfähig. Im Bereich zwischen der Pfarrkirche und dem ehemaligen Schul- und Rathaus soll der Pflasterbelag komplett erhalten bleiben.

In der sich anschließenden Diskussion war des Öfteren zu hören, man könne mit dieser Aktion des barrierefreien Ausbaus vor allem älteren Leuten etwas Gutes tun. Der jetzige Belag dürfe keinesfalls bleiben, die neue Verbindung solle jedoch nicht als neuer Gehweg ausgewiesen werden. Rein optisch und im praktischen Nutzen könne man sich die Umsetzung wie bei der bestehenden Verbindung zwischen Kreissparkasse und Pfarrhaus gut vorstellen. Es gelte, zu gegebener Zeit die Farbe der Steine zu bestimmen, falls man sich für eine eine Pflasterlösung entscheide.

Bürgermeister Martin Rude nahm die Anregungen aus dem Gremium gerne auf. Ohne zeitlichen Druck werde sich die Verwaltung nun um die weitere Vorgehensweise kümmern und die anfallenden Kosten für die möglichen Varianten auch als außerplanmäßige Aktion einfordern.

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