„Engagement und Gemeinsinn sind beispielgebend“

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Martin Rude
Martin Rude (Foto: Rack)
Schwäbische Zeitung

In Altheim wurde 2018 einiges bewegt: Die Bauhofhalle wurde eingeweiht und mit dr Erschließung des Baugebiets Haid begonnen. Im Jahresinterview blickt Bürgermeister Martin Rude auf das Jahr 2018 und auf die Ereignisse des neuen Jahres.

In Altheim wird die Gewerbebrache Haid erschlossen. Wie wichtig ist die Maßnahme für die Ortsentwicklung?

Die Maßnahme hat für die Gemeinde eine sehr große Bedeutung. Zum einen gelang es durch den Rückbau der Gewerbebrache eine zentral gelegene Fläche zu reaktivieren und ein Altlastenproblem dauerhaft zu lösen. Es können im Rahmen der Innenentwicklung attraktive Baugrundstücke in zentraler Lage angeboten werden. Insgesamt führt die Maßnahme zu einer immensen Aufwertung des gesamten Bereichs. Zum anderen war und ist das Projekt Auslöser für weitere Maßnahmen im näheren Umfeld. So entstanden auf der ehemaligen Lagerfläche bereits drei Wohnhäuser. Darüber hat die Gemeinde die angrenzenden Straßen auf Vordermann gebracht. Der Biberbach erhält ein neues Erscheinungsbild.

Was waren für Sie weitere herausragende Ereignisse im Jahr 2018 in Ihrer Gemeinde?

Es gab zahlreiche schöne Ereignisse. Hervorheben möchte ich die Einweihung der Bauhofhalle mit Gemeinschaftsraum und die mit dem Bau verbundenen Eigenleistungen der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie das Zusammenwirken aller Beteiligten. Dieses Engagement und der Gemeinsinn sind beispielgebend und zeichnen uns als Gemeinde aus.

Was steht im neuen Jahr an?

Im neuen Jahr stehen die Erschließung des Gewerbegebiets „Untere Beundlen III“ in Altheim sowie des Wohngebiets „Erlenstock III“ in Heiligkreuztal an. Endlich umgesetzt wird zudem die innere Erschließung im ehemaligen „Haid-Areal“. Daneben nehmen wir die Begegnungsstätte neben dem Rathaus in Angriff. Nicht nur von den Investitionssummen her sind dies große Projekte für uns.

Der Bau einer Begegnungsstätte im Bereich der ehemaligen Bauhofscheuer ist beschlossen. Wie sehen die konkreten Pläne dafür aus?

Die Pläne für die Maßnahme werden derzeit ausgearbeitet bzw. konkretisiert und zu gegebener Zeit im Gemeinderat beraten.

Das Jahr 2018 geht zu Ende. Welche waren für Sie die besonders emotionalen Momente?

Im Jahresverlauf reihen sich zahlreiche solcher Momente – positive wie auch ab und an negative – aneinander. Erwähnen möchte ich die zahlreichen positiven Begegnungen und lobenden Worte im Kleinen, zeigen Sie doch, dass wir im Umgang mit unseren Bürgerinnen und Bürgern vieles richtig machen.

Stehen im kommenden Jahr besondere Jubiläen oder Veranstaltungen an?

Besondere Veranstaltungen sind die Kreisflorianfeier im Mai. Darüber hinaus feiert die Firma Häussler im Rahmen des Brotfestes ihr 70jähriges Jubiläum. Im Rahmen des Kloster-und Annafestes in Heiligkreuztal blickt Heiligkreuztal auf „700-Jahre Münster St. Anna“ zurück. Die KLJB Altheim veranstaltet ihr 25. Open-Air-Konzert.

Sie haben drei Wünsche für Ihre Gemeinde frei. Was wünschen Sie sich?

Mit Wünschen ist das so eine Sache … Die hebe ich mir für schlechte Zeiten auf. Wir sollten uns öfter bewusst machen, auf welchem Niveau wir jammern bzw. lamentieren. Ich hoffe, dass wir uns in der Gemeinde unsere sachorientierte Zusammenarbeit auf allen Ebenen und das gute und angenehme Miteinander zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger noch lange erhalten und freue mich auf die gemeinsame Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

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